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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

212 
Kap. VI. Der Kapitalzins. 
8 25. Das Angebot von Kapitaldisposition. 
Das der Tauschwirtschaft zur Verfügung stehende Kapital kann 
nur durch Sparen vermehrt werden. Die Natur dieses Sparens haben 
wir schon kennengelernt ($ 6 und 22). Das gesamte Einkommen der 
Tauschwirtschaft wird in zwei Teile geteilt. Der eine wird konsumiert, 
d. h. es wird dafür Realeinkommen gekauft, welches an die Konsumtion 
übergeht. Der andere Teil wird „erspart‘. Dieser Teil wird aber un- 
ınittelbar zum Kauf von Realkapital verwendet, er bildet das neue 
Angebot von Kapitaldisposition. 
Die Summe der Ersparnisse der Einzelwirtschaften ist in der Regel 
größer als dieser im objektiven Sinne ersparte Teil des gesellschaft- 
lichen Gesamteinkommens. Gewisse Personen verbrauchen nämlich 
in einer gegebenen Periode einen Betrag, der ihr gleichzeitiges Ein- 
kommen übersteigt. Dieses Verfahren, das wir als eine „Überkonsum- 
tion‘ bezeichnen können, ist das Gegenteil des Sparens. Die Möglich- 
keit einer Überkonsumtion erklärt sich privatwirtschaftlich teils aus 
dem Verbrauch eines eigenen Kapitals, teils aus Anleihen, die aus 
späteren Einkommen bezahlt werden. Im ersten Falle wird ein Teil des 
Kapitals ausgetauscht gegen das ersparte Einkommen anderer Per- 
sonen, und dieses Einkommen ist es, das in Wirklichkeit verbraucht 
wird. Im zweiten Falle wird ein solches Einkommen gegen eine 
künftige Zahlungsverpflichtung erworben. Jeder solcher Verbrauch über 
das Einkommen hinaus muß deshalb von den Ersparnissen in der- 
selben Periode abgezogen werden, erst der Rest stellt die Nettosumme 
der Ersparnisse der Tauschwirtschaft in der Periode, also die wirkliche 
Vermehrung des zur‘ Übernahme des Realkapitals disponiblen Kapitals 
dar. Diese Nettoersparnisse bilden im objektiven Sinne die Ersparnisse 
der Gesamtwirtschaft, entsprechen also der gleichzeitigen Vermehrung 
ihres Realkapitals. Im vorigen Paragraphen, wo wir die Nachfrage 
nach Kapitaldisposition betrachteten, haben wir nur diejenige Nach- 
frage berücksichtigt, die vom Produktionsprozeß in weiterem Sinne 
ausgeht. Wenn wir jetzt das Angebot von Kapitaldisposition unter- 
suchen wollen, dürfen. wir folglich auch dieses nur insofern berück- 
sichtigen, als es dem Produktionsprozeß in demselben weiteren Sinn 
zugute kommt, d. h. insofern es den Besitzern des Realkapitals zur 
Verfügung ‚gestellt wird. Unter „Angebot von Kapitaldisposition““ 
ist also der Betrag der Nettoersparnisse zu verstehen. Beim Studium 
der Faktoren, die das Angebot von Kapitaldisposition bestimmen, muß 
dieses Verhältnis berücksichtigt und müssen also auch die Bestimmungs- 
gründe der Überkonsumtion mit in Betracht gezogen werden. 
Im ersten Buche hatten wir die Mengen der zur Verfügung stehen- 
den elementaren Produktionsmittel vorläufig als gegebene Faktoren
	        

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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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