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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

$ 30. Die Preisbildung der Bodennutzung. 3 
stimmten wirtschaftlichsten Anwendung der Produktionsfaktoren her- 
vor. Die Bodenrente hat demgemäß im Preisbildungsprözeß die sehr 
wichtige Aufgabe, die Nachfrage nach den verschiedenen Bodenpro- 
dukten gleichförmig, d. h. im Verhältnis zu den Ansprüchen, die sie auf 
die Bodennutzung stellen, zu beschränken und dadurch die Anwendung 
des Bodens für verschiedene Zwecke zu regulieren. Diese Aufgabe er- 
füllt die Bodenrente, indem sie einen integrierenden Teil der Produk- 
tionskosten jedes Produkts, das auf demselben Boden erzeugt wird, 
bildet. Eine Reihe verschiedener landwirtschaftlicher Produkte kon- 
kurriert um die Anwendung eines und desselben Bodens. Die Tatsache, 
daß dieser Boden im Kartoffelbau eine bestimmte Rente liefert, ist nicht 
ohne Bedeutung für den Weizenpreis. Im Gegenteil hat die Bodenrente, 
da sie in allen Produktionszweigen dieselbe sein muß, eine gleich- 
förmige Bedeutung für die Preise sämtlicher Produkte, die auf dem- 
selben Boden erzeugt werden. Es scheint unmöglich, eine greifbare Vor- 
stellung dieser materiell sehr bedeutungsvollen Vorgänge und Zu- 
sammenhänge zu gewinnen, ohne daß man, wie wir es hier getan haben, 
die Bodenrente als einen mit den übrigen Preisen ebenbürtigen Faktor 
des Preisbildungsprozesses auffaßt. 
Die vorhergehende Untersuchung über die Bodenrente bezieht sich 
unmittelbar auf eine Tauschwirtschaft mit Privateigentum an Grund 
und Boden. Unsere Beweisführung fußt aber im wesentlichen nur auf 
der Notwendigkeit, die Nachfrage nach den Bodenprodukten durch 
eine gleichförmige Preisbildung der Produktionsfaktoren, speziell der 
Bodennutzung, nach den allgemeinen Prinzipien der Preisbildung zu 
beschränken. Da diese Notwendigkeit, wie wir wissen, für jede Tausch- 
wirtschaft besteht, haben unsere Ergebnisse im wesentlichen auch für 
die Tauschwirtschaft im allgemeinen ihre volle Gültigkeit. Eine sozia- 
listische Gesellschaft, die selbst den gesamten Boden besäße und die 
landwirtschaftliche Produktion auf eigene Rechnung triebe, müßte also 
in derselben Weise wie eine auf Privateigentum an Grund und Boden 
basierte Tauschwirtschaft in ihrer Preisbildung mit Bodenrenten rechnen, 
also auch ein Einkommen in der Form von Bodenrente beziehen. 
Das „arbeitslose Einkommen“ 1äßt sich also hier ebensowenig wie im 
Falle der Kapitalnutzung durch eine sozialistische Produktions- und 
Eigentumsordnung abschaffen. Daß die sozialistische Gesellschaft die- 
sem Einkommen eine andere Anwendung zu geben vermag, verändert 
nicht die Natur desselben. Die Bedeutung der Bodenrente als Regulator 
des wirtschaftlich richtigen Aufwands von Kapital und Arbeit auf dem 
Boden, der Ausdehnung der kultivierten Bodenfläche und der relativen 
Preise der verschiedenen Bodenprodukte würde auch in einer sozialisti- 
schen Gesellschaft prinzipiell dieselbe sein wie in der tatsächlich be- 
stehenden. 
267
	        

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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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