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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

A Kap. VIII. Der Arbeitslohn. 
Die englische Volkswirtschaftslehre unterschied, wie oben ($ 19) 
entwickelt, seit Adam Smith drei Produktionsfaktoren, den Grund und 
Boden, das Kapital und die Arbeit. Wie es Ricardo gelungen ist, den 
ersten dieser Faktoren aus dem Problem der Preisbildung einfach 
auszuschalten, haben wir im vorigen Kapitel gesehen. Auf der Grenze 
des Anbaus wird überhaupt keine Bodenrente bezahlt. Der ganze Preis- 
bildungsprozeß spielt sich nach Ricardo auf dieser Grenze des Anbaus 
ab. Die Bodenbenutzung ist demnach überhaupt kein Faktor des Preis- 
bildungsprozesses, und die Zahl der Hauptkategorien von Produktions- 
mitteln ist schon auf zwei reduziert. 
Die Kapitalbenutzung läßt sich offenbar nicht auf demselben Wege 
aus dem Preisbildungsproblem entfernen. Hier hat Ricardo, um 
durchaus die Reduktion der Produktionsfaktoren auf einen einzigen zu 
erzwingen, zu einer noch kühneren Voraussetzung gegriffen, indem er 
nämlich annimmt, daß die Kapitalbenutzung, die bei irgendeiner Pro- 
duktion erforderlich ist, immer der bei ihr verwendeten Arbeit pro- 
portional ist. Unter dieser Voraussetzung würden offenbar die Pro- 
dukte im Verhältnis zu der auf sie verwendeten Arbeitsmenge aus- 
getauscht werden. Die Produktenpreise würden diesen Arbeitsmengen 
proportional sein und könnten in derselben Einheit ausgedrückt werden, 
die als Maß der Arbeit diente. Damit wäre also erreicht, daß die Preis- 
bildungstheorie keine weitere Rücksicht auf das Kapital als selbstän- 
digen Produktionsfaktor zu nehmen brauchte. 
Damit nun die ganze Preisbildung auf einen einzigen Produktions- 
faktor zurückgeführt werde, ist aber noch eine weitere Konstruktion er- 
forderlich, nämlich die Reduktion aller verschiedenen Arten von Arbeit 
auf ein gemeinsames Maß. Daß die Arbeit sehr verschiedener Qualität 
ist, kann natürlich nicht übersehen werden. Eine Theorie, die alle 
Arbeit gleichstellen wollte, die also voraussetzen wollte, daß jede 
Arbeitsmenge einfach nach der Zahl der geleisteten Arbeitsstunden ge- 
messen werden könnte, würde sich offenbar viel zu weit von der Wirk- 
lichkeit entfernen. Eine solche Voraussetzung ist auch nicht für den 
Zweck Ricardos notwendig. Er begnügt sich mit der Voraussetzung, 
daß die Reduktion der Arbeit auf ein gemeinsames Maß unter An- 
wendung einer von vornherein gegebenen und unveränderlichen Reduk- 
tionsskala möglich ist. Die qualifizierte Arbeit ist dann lediglich als 
ein bestimmtes Vielfaches der „Normalarbeit“ zu rechnen, und alle Pro- 
duktionskosten lassen sich in einer Menge Normalarbeit ausdrücken. 
Die Voraussetzung einer festen Reduktionsskala bedeutet also die Aus- 
schaltung der relativen Preisbildung der verschiedenen Arten von Arbeit 
aus dem Preisbildungsproblem. 
Durch drei große Vereinfachungen, die Elimination der Bodenrente, 
die Postulierung einer Proportionalität der Kapitalanwendung mit der 
Arbeitsmenge sowie auch einer festen Reduktionsskala der verschie- 
ZT
	        

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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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