Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Theoretische Sozialökonomie

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

$ 33. Die pessimistischen Lohntheorien. 283 
orrat die notwendige Voraussetzung einer Produktion ist. Alle 
ersuche, den Begriff des Lohnfonds schärfer zu fixieren, haben nicht 
den Mangel an einer klaren Analyse des Produktionsprozesses selbst, 
an dem die Lohnfondstheorie leidet, zu decken vermocht. 
Auch ist die Vorstellung der Lohnfondstheorie, daß die Quantität 
Arbeit, die zu einem bestimmten Lohnsatz beschäftigt werden kann, 
durch die Quantität des Kapitals direkt arithmetisch bestimmt ist, 
alsch. Gegen diese Vorstellung ist hervorzuheben, erstens, daß Arbei 
in Produktionszweigen verwendet werden kann, die eine größere oder 
kleinere relative Kapitalnutzung erfordern. Die Verteilung der Arbeiter 
auf diese verschiedenen Produktionszweige ist selbst ein Problem des 
Preisbildungsprozesses und kann also nicht als von vornherein gegeben 
betrachtet werden. Von ihr hängt aber offenbar die Zahl der Arbeiter, 
die zu einem bestimmten Lohnsatz nach der Auffassung der Lohnfonds- 
heorie beschäftigt werden kann, ab. Zweitens ist hervorzuheben, daß 
nach dem Substitutionsprinzip Arbeit und Kapital für die Herstellung 
desselben Produktes in verschiedenen Proportionen miteinander ver- 
bunden werden können. Aus dieser Unbestimmtheit der Produktions- 
ıethoden folgt, daß die Zeit, für die der ‚„„Lohnfonds‘ ausreichen 
soll, mag man nun den Begriff des Lohnfonds bestimmen wie man will, 
nicht bestimmt ist, und daß also auch aus diesem Grunde die Division, 
auf welcher die Lohnfondstheorie baut, in Wirklichkeit unbestimmt ist, 
Gegen die Lohnfondstheorie wird oft geltend gemacht, daß die 
Arbeit nicht vom Kapital, sondern vom Ergebnis der Produktion be- 
zahlt wird. Diese Einwendung trifft jedoch nicht den Kern der Sache. 
Richtig ist natürlich, daß die Arbeiter wie alle anderen Mitglieder de 
esellschaft nur von den aus der laufenden Produktion hervorgehenden 
ertigen Produkten leben können und, sofern sie Ansprüche auf solche 
haben, mit diesen für ihre Einsätze im gesellschaftlichen Produktions- 
prozeß entlohnt werden. Die fortdauernde Zahlung eines solchen Ar- 
beitslohnes hängt aber überhaupt von der Aufrechterhaltung des fort- 
dauernden Produktionsprozesses ab. Dieser Prozeß ist aber nur möglich, 
enn die in jeder Einheitsperiode nötige Kapitaldisposition zur Ver- 
ügung gestellt wird. In dieser Weise ist freilich die fortdauernde_Be- 
chäftigung der Arbeiter von der fortdauernden Zufuhr von Kapital- 
disposition abhängig. 
Die Lohnfondstheorie ist ein zu primitives und zu schwaches Ge- 
dankengebäude, um überhaupt eine ernste Kritik aushalten zu können! 
Sie Jäßt nichts übrig, was für eine positive Theorie verwertet werden 
könnte, Jedoch müssen wir niemals vergessen, daß die Lohnfonds- 
heorie insofern von einer richtigen Grundanschauung ausgegangen ist, 
als sie verstanden oder vielleicht eher gefühlt hat, daß der Arbeitslohn 
R gegebener Bevölkerung in einem gewissen Verhältnis zum Kapital- 
eichtum der_Tauschwirtschaft steht und zwar im allgemeinen mit 
st 
Ay
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.