Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Theoretische Sozialökonomie

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

$ 34. Moderne optimistische Lohntheorien. 291 
ganze Wirtschaftsleben ist durch eine viel größere Beweglichkeit charak- 
terisiert. Der Absatz kann niemals als eine gegebene Quantität be- 
trachtet werden. Jeder Beruf muß im allgemeinen mit allen anderen um 
die Kaufkraft der Konsumenten kämpfen und besonders mit anderen 
Berufen, die dieselben oder ähnliche Bedürfnisse auf anderen Wegen be- 
friedigen, konkurrieren. Außerdem besteht innerhalb jedes Berufes im 
allgemeinen eine Konkurrenz zwischen den Produzenten in verschiede- 
nen Orten und besonders in verschiedenen Ländern. Der Umfang des 
Absatzes oder der Beschäftigung ist unter solchen Verhältnissen nicht 
von vornherein gegeben. Er kann vermehrt werden, wenn die Effektivi- 
tät der Arbeit erhöht wird und dadurch das Produkt verbessert oder 
verbilligt wird. Er kann aber auch vermindert werden, wenn die Effekti- 
vität hinter derjenigen der Konkurrenz zurückbleibt. Der moderne 
Produzent kann sich nie darauf Verlassen, daß die Quantität Beschäf- 
tigung, die er einmal hat, ihm erhalten bleibt. Die in älteren Zeiten ge- 
wissermaßen berechtigte oder jedenfalls verständliche Teilungspolitik 
entbehrt unter solchen Umständen eines festen Ausgangspunktes und 
muß durch eine Politik ersetzt werden, die auf die höchst mögliche 
Effektivität, also auf das Streben, den Ansprüchen der Nachfrage in 
möglichst vollendeter Weise entgegenzukommen, eingerichtet ist. Was 
so für die produktive Tätigkeit im allgemeinen gilt, hat auch speziell 
für die Lohnarbeiterklasse volle Geltung und ihre Gewerkvereinspolitik 
hat dieser Tatsache in gewissem Umfang Rechnung tragen müssen. 
Das Ehepaar Webb hat, was man eine ideale Theorie der moder- 
nen Gewerkschaftspolitik nennen könnte, aufgestellt!), Der Kern der 
Gewerkvereinspolitik liegt nach dieser Theorie in der Normalisierung 
der Arbeitsbedingungen jedes Berufes, Diese Normalisierung schließt die 
Konkurrenz der Arbeiter untereinander nicht aus. Vielmehr ersetzt sie 
die frühere „freie‘‘, oft in schädlicher Richtung wirkende Konkurrenz 
durch eine regulierte. Während die frühere unregulierte Konkurrenz 
oft leicht zu einem Unterbieten im Annehmen niedriger Löhne und 
schlechter Arbeitsbedingungen führte, ist die durch die Normal- 
bedingungen regulierte Konkurrenz eine Konkurrenz um eine Beschäf- 
tigung, die nur unter diesen Bedingungen zu haben ist, also ein Wetteifer 
in Tauglichkeit, der in der Richtung einer Erhebung der ganzen Arbeiter- 
klasse sowohl in bezug auf Lebenshaltung wie auch auf Produktivität 
wirken muß, Die Politik der Normalbedingungen übt auch auf die 
Unternehmer insofern eine günstige Wirkung aus, als sie diejenigen 
Unternehmen unterdrückt, welche die Normallöhne zu zahlen und im 
übrigen die Normalbedingungen aufrechtzuerhalten nicht vermögen, 
und früher nur mit Hilfe unterbezahlter Arbeit, billigerer aber schlech- 
terer Arbeitsräume usw. sich aufrechtzuerhalten vermochten. Die 
Notwendigkeit, die Normalbedingungen zu erfüllen, zwingt in dieser 
5 1) Industrial Democrac; . 
V. 
10*
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.