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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Das Geld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

$ 44. Die Zentralisierung der Kassenhaltung in den Banken, 371 
eldes (darunter einbegriffen Banknoten usw.) andererseits angeht, ist 
Fisher für die Vereinigten Staaten und das Jahr 1909 zu folgenden 
Ergebnissen gekommen?!): das Geld, das sich wirklich in Zirkulation 
befindet, also nicht als Reserven der Banken oder der Treasury ruht, 
beträgt 1,6 Milliarden Dollars. Die Depositen belaufen sich auf mehr 
als das vierfache, nämlich 6.7 Milliarden Dollars. Die Zahlungen in Geld 
betragen 34 Milliarden. Dollars pro Jahr, die Zahlungen in Schecks da- 
gegen 353 Milliarden Dollars, also den ungleich größeren Teil der Ge- 
amtsumme aller Zahlungen, die auf die gewaltige Summe von 387 Milli- 
arden Dollars steigt. 
Das quantitative Verhältnis zwischen Depositen und Geld in der 
Zahlungsmittelversorgung der Volkswirtschaft wechselt bedeutend von 
Land zu Land und ist auch innerhalb eines Landes auf die Länge der 
Zeit Veränderungen unterworfen, gewöhnlich in der Richtung, daß der 
Gebrauch von Depositen als Zahlungsmittel sich mehr und mehr ver- 
breitet. In einem gegebenen Zeitpunkte ist aber dieses Verhältnis 
durch die Gewohnheiten des Volkes bestimmt und demnach als eine ge- 
gebene Größe zu betrachten. Das Publikum wird auf seinen Scheck- 
echnungen eine Depositensumme halten, die in diesem bestimmten Ver- 
ältnisse zu der tatsächlich zirkulierenden Geldmenge steht, weder mehr 
noch weniger. Wenn also die Banken durch ihre Vorschüsse einen 
Überschuß von Depositen schaffen, werden sie gleich Forderungen an 
Barzahlung zu begegnen haben. Natürlich ist das gedachte Verhältnis 
zwischen Depositen und Geld kein absolut festes. Bei gewissen Ge- 
legenheiten richtet sich die Nachfrage nach Zahlungsmitteln besonders 
nach Depositen, bei anderen Gelegenheiten nach Geld. Aber auch diese 
Abweichungen beruhen auf selbständigen Ursachen, die in der Haupt- 
sache dem Einflusse der Banken entzogen sind. 
Die moderne Entwicklung des Bankwesens hat die ganze Zahlungs- 
mittelversorgung der Volkswirtschaft in die Hände der Banken gelegt. 
enn man eine geschlossene Volkswirtschaft mit Goldwährung betrach- 
et, und wenn man von der Möglichkeit einer Goldproduktion absicht, 
kann die Gesamtmenge der effektiv wirksamen Zahlungsmittel, also die 
Summe des zirkulierenden Geldes und der Depositen nur unter Mit- 
wirkung der Banken vermehrt werden. Daß die Depositen ohne Ver- 
minderung der zirkulierenden Geldmenge nur durch‘ Ausdehnung der 
orschüsse der Banken vermehrt werden können, liegt auf der Hand, 
aber auch eine Vermehrung der zirkulierenden Geldmenge ist nur da- 
urch möglich, daß die Banken Geld aus ihren Reserven hergeben. Die 
KU Nachfrage nach Zahlungsmitteln wendet sich also an die Banken, 
und jede Erweiterung der Zahlungsmittelversorgung der Gesellschaft 
hängt von einer entsprechenden Erweiterung der Vorschüsse der 
Banken ab. } 
5 Fi$her: The purchasing power of money. Newyork 1912, p. 305. 
24%
	        

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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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