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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Das Geld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

372 
a. Kap. X. Die Bankzahlungsmittel. 
Unter modernen Verhältnissen darf es wohl als Regel gelten, daß die 
Unternehmen ihren Bedarf an Zahlungsmitteln nicht aus eigenen Mitteln 
decken. Das eigene oder durch feste Anleihen beschaffte Kapital des 
Unternehmens reicht gewöhnlich kaum zur Deckung des in dem Unter- 
nehmen gebrauchten Realkapitals, sei es der Gebäude, Fabrikseinrich- 
tungen oder sonstigen Anlagen oder des in Form von Rohmaterial oder 
Halbfabrikat vorhandenen beweglichen Kapitals. Der Kassenbedarf des 
Unternehmens wird regelmäßig durch Bankvorschüsse gedeckt. Nur zu 
einem kleineren Teil werden die von der Bank zur Verfügung gestellten 
Zahlungsmittel als Kasse in barem Gelde gehalten. Der Rest bildet ein 
Guthaben bei der Bank, worauf Schecks gezogen werden können. Diese 
Guthaben werden zu einem geringeren Teil gedeckt durch bares Geld, 
das die Banken als Depositen vom Publikum bekommen haben und in 
ihren Reserven halten. Der weitaus größte Teil der Kassenmittel besteht 
aus Depositen, die durch Vorschüsse der Banken geschaffen sind. 
Wir finden also, daß die Banken nicht nur die Kassenhaltung der 
Unternehmen übernommen haben, sondern auch die Kassenmittel selbst 
beschaffen, größtenteils in Form von neugeschaffenen Depositen, und 
sie den Unternehmern leihweise zur Verfügung stellen. Mit dieser Ent- 
wicklung ist die Konzentration der Kassenhaltung in den Banken zu 
ihrem Abschluß gekommen. 
8 45. ‚Die Begrenzung der Depositen. 
Die Guthaben auf Scheckrechnungen bilden, wie wir gesehen haben, 
ein besonderes, mit dem Gelde konkurrierendes Zahlungsmittel. Schein- 
bar liegt es in der Hand der Banken, dieses Zahlungsmittel nach Be- 
lieben zu vermehren. Die Bankkunden, die ihre Geschäfte ausdehnen 
wollen und dafür mehr Zahlungsmittel brauchen, erhalten diese Zah- 
Jungsmittel in Form von Depositen einfach durch Diskontierung ihrer 
Forderungen oder Lombardierung ihrer Wertpapiere oder, noch ein- 
facher, lediglich auf die Sicherheit ihrer Namen. Solange die Banken 
solche Vorschüsse bewilligen, können neue Depositen geschaffen werden. 
Eine solche beliebige Vermehrbarkeit eines Zahlungsmittels, das doch 
tatsächlich in der heutigen Volkswirtschaft in weitestem Umfange 
für Zahlungen benutzt wird und als Zahlungsmittel dem Gelde gleich- 
gestellt ist, muß aber von vornherein als ausgeschlossen betrachtet 
werden. Wenn die Preisskala überhaupt eine Stabilität besitzen soll, muß 
für die gesamte Zahlungsmittelversorgung und somit für jedes einzelne 
Zahlungsmittel eine bestimmte Knappheit bestehen. In der Tat erhält 
ein Zahlungsmittel, wie früher schon hervorgehoben, seine richtige 
Charakteristik erst durch die Art, in welcher seine Knappheit bestimmt 
wird. Dies gilt auch von den Depositen,
	        

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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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