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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Das Geld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

Kap. X.. Die Bankzahlungsmittel, 
haben einen „Zwangskurs‘‘, Solche Banknoten stellen nicht länger 
Geldforderungen dar, sondern sind selbst Geld, wobei jedoch beachtet 
werden muß, daß, ‚solange eine Wiederaufnahme der Barzahlungen in 
Aussicht steht, die Noten gewissermaßen einen latenten Charakter als 
Geldforderungen bewahren. 
Der Umstand, daß einlösbare Banknoten lediglich Geldforderungen 
und kein Geld sind, vermindert erfahrungsgemäß nicht die praktische 
Verwendbarkeit als zirkulierendes Zahlungsmittel der mit gesetzlicher 
Zahlungskraft ausgerüsteten Noten der Zentralbanken. Die Erfahrung 
zeigt, daß die Noten wegen ihrer Bequemlichkeit sogar vom Publikum 
vorgezogen werden und deshalb auch als Zahlungsmittel das bare Geld 
verdrängen. Wenn man eine solche Verdrängung als unerwünscht be- 
trachtet hat, hat man den Nennwert der Noten nach unten beschränken 
müssen. So durfte die Bank von England vor dem Kriege Noten unter 
fünf Pfund Sterling nicht ausgeben, und Goldmünzen waren deshalb 
allgemein in Zirkulation. Der deutschen Reichsbank, die früher keine 
Noten unter dem Nennwert von hundert Mark ausgeben durfte, hat man 
1906 das Recht verliehen, auch Noten zu fünfzig und zwanzig Mark 
auszugeben, um es damit der Bank zu ermöglichen, eine dieser Noten- 
ausgabe entsprechende Goldmenge an sich zu ziehen, oder wenigstens 
einen steigenden Bedarf an zirkulierendem Geld zum Teil mit diesen 
Noten zu befriedigen. In Schweden, wo Reichsbanknoten bis zu fünf 
Kronen (etwa Goldmark 5,62) herab ausgegeben werden, zirkuliert 
überhaupt kein Gold, sondern der ganze Goldvorrat sammelt sich in 
der Reichsbank. 
Die Banknoten erfüllen also den Bedarf an Kassenvorräten eben- 
sogut wie das bare Geld. In dieser Beziehung ist die Wirkung der 
Banknoten etwas verschieden von der Wirkung der Depositen. Die 
Depositen ersetzen zu einem gewissen Teile die private‘ Kassenhaltung. 
Die Banknoten ersetzen in der privaten Kasse, die noch nötig ist, das 
bare Geld. Die Banknote ist demnach geeignet, den Geldbedarf, der 
nach Ausbildung des Scheckverkehrs noch übrigbleibt, wenigstens SO- 
weit es Zahlungen von etwas größeren Beträgen gilt, zu befriedigen. 
Wieweit die Banknoten das Bargeld verdrängen, hängt, wie gesagt, 
wesentlich davon ab, in welchen Abschnitten sie ausgegeben werden 
dürfen. Wenn Noten bis zum Betrage der kleinsten Goldmünzen in 
hinreichender Menge ausgegeben werden, kann die ganze Kurantgeld- 
zirkulation durch Noten ersetzt werden, so daß schließlich 'neben den 
Noten nur Scheidemünzen zirkulieren. 
Besonders bedeutungsvoll ist diese Ersetzbarkeit des Geldes durch 
Banknoten, wenn es gilt, den Schwankungen der Ansprüche der Zirku- 
lation entgegenzukommen. Nach dem vorigen Paragraphen wendet sich 
einsteigender Bedarf an zirkulierendem Geld an die Reserven der Banken, 
in letzter Linie an die Zentralbank. Dieser Bedarf kann, wenigstens 
378
	        

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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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