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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Das Geld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

8 47. Die Rückströmung der Bankzahlungsmittel. 6) 
lichen Rückströmung und der Gesamtsumme der ausstehenden Bankzah- 
lungsmittel, Wenn z. B. !/,9 der gesamten ausstehenden Bankzahlungs- 
mittel täglich an die Banken zurückkehrt, ist die Rückströmungs- 
geschwindigkeit = */,. Die durchschnittliche Umlaufszeit der Bank- 
zahlungsmittel ist offenbar der reziproke Wert dieser Rückströmungs- 
geschwindigkeit, also im angenommenen Beispiel gleich dreißig Tage. 
Ähnlich kann man die Liquidität der Aktiva als die Quote 
zwischen der Summe der täglich zur Zahlung verfallenden Vorschüsse 
und der Gesamtsumme der Vorschüsse definieren. Wenn täglich 140 der 
Vorschüsse zur Zahlung verfällt, ist also die Liquidität gleich 1/0. ‚Die 
durchschnittliche Laufzeit der Vorschüsse ist der reziproke Wert der 
Liquidität, also im angenommenen Falle gleich sechzig Tage. 
Da die absolute tägliche Rückströmung der Bankzahlungsmittel 
gleich der Summe der täglich verfallenden Vorschüsse sein muß, so ist 
offenbar bei den angegebenen Ziffern die Gesamtsumme der Vorschüsse 
doppelt so groß, wie die Summe der ausstehenden Bankzahlungsmittel. 
Allgemein muß die Rückströmungsgeschwindigkeit der Bankzahlungs- 
mittel gleich sein der Liquidität der Vorschüsse, multipliziert mit dem 
Verhältnis zwischen der Summe der Vorschüsse und der Summe der 
Bankzahlungsmittel. Da ferner die Summe der Vorschüsse die Aktiva 
der Banken repräsentiert und also gleich ist der Summe der Passiva 
(darunter das eigene Kapital der Banken mit einbegriffen), so ist das 
letztgenannte Verhältnis gleich der Quote zwischen der Gesamtsumme 
der Passiva und der Summe der Bankzahlungsmittel, also gleich dem 
Verhältnis zwischen den gesamten Passiva und den stets fälligen Ver- 
bindlichkeiten. Die Rückströmungsgeschwindigkeit der Bankzahlungs- 
mittel ist also gleich der Liquidität der Vorschüsse, multipliziert mit der 
Quote zwischen den gesamten Passiva und den stets fälligen Verbind- 
lichkeiten. Je größer die Liquidität der Vorschüsse und je kleiner der 
Teil, den die stets fälligen Verbindlichkeiten von den gesamten Passiva 
ausmachen, desto größer ist also die Rückströmungsgeschwindigkeit 
der Bankzahlungsmittel. 
Nehmen wir, um dieses Verhältnis durch ein einfaches Beispiel 
näher zu beleuchten, an, daß die stets fälligen Verbindlichkeiten !/, der 
gesamten Passiva entsprechen, und daß die Liquidität der Vorschüsse 
*/,o ist, oder mit anderen Worten, daß die durchschnittliche Laufzeit der 
Vorschüsse neunzig Tage beträgt! Wenn jeden Tag Vorschüsse mit 
neunzigtägiger Verfallzeit in einem Betrage von einer Million bewilligt 
und in Bankzahlungsmitteln ausgezahlt werden, beträgt offenbar die 
Gesamtsumme der gleichzeitig ausstehenden Vorschüsse neunzig Milli- 
onen Mark und die Summe der Bankzahlungsmittel 1/, dieses Betrages, 
also achtzehn Millionen Mark. Da nun unter den angegebenen Voraus- 
setzungen jeden Tag Vorschüsse zu einem Betrage von einer Million 
Mark verfallen und in Bankzahlungsmitteln eingezahlt werden, so muß 
Cassel, Theoret, Sozialökonomie, 4, Aufl, 5 
38: 
zb
	        

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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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