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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

Kap. XV. Einfluß der Konjunkturen auf die Arbeit. 
liche Momente enthält. Erstens ist ein großes Gebiet der Eigenpro- 
uktion der alten Familienwirtschaft dieser Wirtschaft abgenommen und 
ur modernen Industrie übergeführt worden. Die Arbeiten, die in dieser 
eise von der Landwirtschaft ausgesondert worden sind, sind teils 
Arbeiten, die wir gar nicht als landwirtschaftliche betrachten, teil 
olche, die sich mehr unmittelbar an die Landwirtschaft anschließen. 
ur ersten Gruppe gehören das Spinnen und Weben, die Verfertigun 
on Kleidern und Schuhen und noch eine ganze Reihe kleinere haus- 
wirtschaftliche Tätigkeiten. In der zweiten Gruppe bemerken wir di 
utter- und Käseproduktion, das Schlachten, Backen usw. Durch 
diese Entwicklung ist die alte hauswirtschaftliche Eigenproduktion 
chritt für Schritt auf eine reine Landwirtschaft zurückgeführt und 
somit in eine berufsmäßige Produktion verwandelt worden. Gileich- 
eitig aber, wie die Industrie der alten Hauswirtschaft ihre gewerb- 
liche Beschäftigung abnahm, hat sie auch der alten Familie ihre nunmehr 
überflüssigen Arbeitskräfte geraubt und sie in industrielle Tätigkeiten 
übergeführt. Es liegt auf der Hand, daß diese ganze Entwicklung eine 
inmalige Veränderung darstellt, die binnen eines gewissen Zeitraums 
abgeschlossen werden muß. Die heutige Landwirtschaft ist der Grenze, 
o sie überhaupt keine gewerblichen Arbeiter mehr an die Industrie 
abzugeben hat, schon ziemlich nahegekommen. 
Das zweite Moment in der Umwandlung des Produktionsprozesses 
ist die technische Entwicklung der Landwirtschaft. Diese Entwicklun 
besteht teils aus einer Verbesserung der landwirtschaftlichen Methoden, 
also aus Fortschritten der Agrikulturchemie, der Pflanzen- und Tier- 
zucht usw., teils aus der Einführung der Maschinentechnik in die Land- 
wirtschaft. Beide Arten von Fortschritten geben der Industrie Neue 
u tun, während wenigstens die zuletztgenannte Art auf eine Ver- 
minderung der für die Landwirtschaft nötigen Arbeitskraft hinwirkt. 
Solange noch solche technische Fortschritte stattfinden, kann man sich 
in gewissen engeren Grenzen eine Überführung von Arbeitskraft von 
der Landwirtschaft an die Industrie denken. Man muß aber dabei 
eachten, daß arbeitsparende Fortschritte auch in der Industrie statt- 
inden, und daß solche nicht auf die Dauer in der Landwirtschaft über- 
wiegen können. Einmal muß in dieser Hinsicht ein gewisses Gleich- 
ewicht zwischen der Landwirtschaft und der Industrie erreicht werden, 
und wenn dann eine Bevölkerungsvermehrung überhaupt noch statt- 
findet, muß sie sich im ganzen ziemlich gleichmäßig auf Landwirtschaft 
und Industrie verteilen. 
Fassen wir zusammen. Die Ursachen, die die Wanderung von der 
Landwirtschaft in die Industrie herbeigeführt haben, sind zum wesent- 
ichsten Teile auf eine einmalige Umwälzung unserer ganzen Wirt- 
schaftsorganisation zurückzuführen. Diese Umwälzung fällt im großen 
it den jetzt zurückgelegten 100 Jahren zusammen und ist schon an die 
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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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