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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

$ 69. Veränderungen in Menge und Effektivität der Produktionsmittel. 519 
Steigerung ist doch, wie gesagt, in den Hochkonjunkturen immer viel 
langsamer als in den Depressionsperioden. In der scharfen Depression 
nach 1900, wo die Roheisenerzeugung von 8520000 bis auf 7880000 
Tonnen im Jahre 1901 herabgedrückt wurde und noch im Jahre 1902 
nur die Ziffer von 8530000 Tonnen erreichte, ist die durchschnittliche 
Produktivität der Hochöfen von 33430 Tonnen bis auf 35580 Tonnen 
und 40520 Tonnen gestiegen, was offenbar damit im Zusammenhang 
steht, daß die Zahl der vorhandenen Hochöfen von einem Maximum 
von 309 im Jahre 1901 bis.auf 289 im Jahre 1902 und die Zahl der Hoch- 
öfen in Betrieb von einem Maximum von 274 im Jahre 1900 auf 241 
im Jahre 1902 gesunken ist. 1908 ist die Zahl der vorhandenen Hoch- 
öfen im Vergleich mit dem Vorjahre um 7 vermehrt, die Zahl der Hoch- 
öfen im Betrieb aber um 23 vermindert worden, welche beide Ver- 
änderungen zusammen eine Steigerung der durchschnittlichen Pro- 
duktivität von 45298 auf 48733 Tonnen verursacht haben. 
Man dürfte als Regel annehmen können, daß das Ausmustern ver- 
alteter Produktionsmittel hauptsächlich in den Depressionsperioden 
stattfindet, die Produktion neuer Produktionsmittel dagegen mit 
größerer Stärke in den Hochkonjunkturen betrieben wird. Als Ergebnis 
der Entwicklung in der Depressionsperiode zeigt sich immerhin eine er- 
höhte Produktionsfähigkeit, auf welche die beginnende Hochkonjunktur 
sich stützen kann. Es ist auch sehr wahrscheinlich, daß in der De- 
pressionsperiode veraltete Produktionsmethoden aufgegeben werden. 
Zum Teil hängt dies unmittelbar mit der Beschaffung neuer Produktions- 
mittel zusammen, zum Teil aber hat die Verbesserung der Produk- 
tionsmethoden ihren Schwerpunkt :auf dem Gebiete der Organisation. 
Die Perioden nachlassender Tätigkeit lassen den Betriebsleitern Zeit 
zu umfassenden Neuorganisationen ihrer Betriebe. Auch auf diesem 
Wege wird’ aller Wahrscheinlichkeit nach sehr allgemein bis zum An- 
fang der nächsten Hochkonjunktur eine erhöhte Produktionsfähigkeit 
erreicht. 
Die Vermehrung der dauerhaften materiellen Produktionsmittel, die 
wir für die Depressionsperioden konstatieren können, stellt natürlich 
eine „„Kapitalansammlung‘“ der Depressionsperiode dar. Diese Kapital- 
ansammlung ist aber nicht die von gewissen Theoretikern und den 
Finanzzeitungen angenommene Ansammlung von Kapital in ‚,Geld- 
form“ oder von „ledigem Kapital‘‘, das; auf „Investierung‘ harrt. 
Die Kapitalbildung ist in der Depression wie immer ($ 48) eine wirkliche 
Vermehrung des „investierten Kapitals‘, und zwar in erster Linie eine 
Vermehrung des festen Realkapitals. Diese „Kapitalansammlung“‘ ist 
auch kaum als eine Bedingung der Hochkonjunktur aufzufassen, genügt 
jedenfalls bei weitem nicht als Grundlage für die gesteigerte Produktion 
der Hochkonjunktur, Zu einem wesentlichen Teile muß diese Er- 
weiterung der Produktion, wie wir gesehen haben, immer auf Pro-
	        

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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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