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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

8 75. Die Sparkapitalbildung 7 
letztgenannten Gruppen der Ersparnisse werden wohl gewisse statisti- 
sche Daten veröffentlicht, sie sind aber immer sehr unvollständig und 
unzuVverlässig. Als Maß der gesamten Spartätigkeit sind sie vor allem 
nicht zu benutzen, da es immer unbekannt bleibt, in welchem Verhältnis 
die Bankguthaben oder die Emissionsbeträge zu den übrigen Er- 
sparnissen stehen, und da man sicher annehmen darf, daß dieses Ver- 
hältnis in verschiedenen Ländern und besonders unter verschiedenen 
Konjunkturen sehr verschieden ist. Die Bankguthaben haben bekannt- 
lich einen sehr wechselnden Charakter und spielen in den verschiedenen 
Ländern eine ganz unvergleichbare Rolle. Was die Emissionen betrifft, so 
können sie aus mehreren Gründen nicht als Maß der wirklichen Kapital- 
bildung benutzt werden. In dieser Hinsicht bemerken wir nur, daß ein 
bedeutender Teil dieses Emissionskapitals zur Deckung schwebender 
Schulden oder zum Ankauf schon vorhandenen Realkapitals dient und 
also keine wirkliche Kapitalvermehrung der Gesellschaft darstellt. 
Emissionen, die z. B. zur Umbildung privater Unternehmungen in 
Aktiengesellschaften oder zur Zusammenlegung verschiedener Aktien- 
gesellschaften dienen, sollten natürlich bei einer Statistik der wirklichen 
Kapitalbildung nicht mitgerechnet werden. Auch können wir nicht 
wissen, in welchem Umfange die emittierten Beträge wirklich in dem- 
selben Jahre eingezahlt werden, und noch weniger, ob die gemachten 
Einzahlungen aus wirklich vorhandenen Ersparnissen oder etwa nur 
sozusagen durch Wechsel auf die Zukunft gedeckt werden. Die Emis- 
sionsstatistik zeigt auch in der Tat bedeutend größere Schwankungen, 
als man bei der wirklichen Kapitalbildung voraussetzen kann. 
Eine Untersuchung der Kapitalbildung kann sich auch nicht auf ein 
einziges Land beschränken, sondern muß immer auf die bedeutenden 
internationalen Kapitalbewegungen Rücksicht nehmen. Zieht man aber 
alle diese Schwierigkeiten in Rechnung, so wird man sich überzeugen, 
daß die Ziffern, die über die Kapitalbildung veröffentlicht werden, 
keinen zuverlässigen Aufschluß über die Veränderungen des Betrags 
der Sparmittel, die dem Kapitalmarkt von Jahr zu Jahr zugeführt 
werden, geben. Wir sind darauf hingewiesen, auf indirektem Wege uns 
eine ungefähre Vorstellung über die Veränderungen der Kapitalbildung 
in den verschiedenen Konjunkturabschnitten zu bilden. 
Wir haben im $ 73 gefunden, daß das Volkseinkommen sich im 
ganzen sehr gleichmäßig entwickelt, daß es aber in den Depressionen 
ein wenig zurückgeht oder meistens nur in seinem Zuwachs etwas ge- 
hemmt wird. Auf die Kapitalbildung haben aber die Konjunktur- 
bewegungen aller Wahrscheinlichkeit nach einen etwas stärker aus- 
geprägten Einfluß. 
Da die Unternehmer von der wirtschaftlichen Notwendigkeit zum 
Sparen gezwungen sind, so dürfte von dem Unternehmergewinn ein 
größerer Teil als von anderen Einkommensarten als Ersparnis zurück- 
54L
	        

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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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