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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

$ 78. Die Effektenkurse. } 
an Sparmitteln gegenüber gewissermaßen einheitlich gestalten. Jedoch 
werden wir in den Bewegungen der festverzinslichen und der Dividenden- 
papiere wichtige Verschiedenheiten feststellen können, die darauf be- 
ruhen, daß der Wert der Dividendenpapiere nicht lediglich vom Zins- 
fuß, sondern ‚auch wesentlich vom Unternehmergewinn abhängt. 
Die Kapitalknappheit, die in der ganzen Aufschwungsperiode vor- 
herrscht, muß an und für sich den Wert sämtlicher Effekten herab- 
drücken, und zwar ganz besonders in der eigentlichen Hochkonjunktur, 
wo die Kapitalknappheit, wie wir wissen, sich gewöhnlich sehr verschärft. 
In den Perioden des beginnenden Aufschwungs wird aber diese Tendenz, 
was die Dividendenpapiere betrifft, durch den hohen Ertrag derselben 
überwunden. Diese Papiere zeigen deshalb anfänglich eine aufsteigende 
Bewegung und erreichen ein Maximum etwa beim Beginn der eigent- 
lichen Hochkonjunktur. Der Knappheit des Kapitalmarkts zufolge 
müssen aber gleichzeitig die festverzinslichen Werte etwas an ihren 
Kursen einbüßen. Wenn auch dieser Kursrückgang im Anfang sehr 
langsam ist, werden doch wahrscheinlich die festverzinslichen Werte 
ihren Höhepunkt überschritten haben, während die Dividendenwerte 
sich noch im Steigen befinden. Offenbar müssen die Kurse der fest- 
verzinslichen Werte gewissermaßen im umgekehrten Verhältnis zum 
Zinsfuß stehen. Ihre Bewegungen sind aber unter normalen Umständen 
etwas langsamer als diejenigen des Zinsfußes. Da die Börse bei 
niedrigem Zinsfuß immer auf ein mögliches Wiederansteigen des Zins- 
fußes und also einen Rückgang der festverzinslichen Werte rechnen 
muß, ist es nur natürlich, daß diese ihren Höchstkurs gewöhnlich, erst 
nachdem der Zinsfuß sein Minimum schon passiert hat, also irgendwo 
im Anfang der Aufschwungsperiode erreichen. Das Maximum für die 
Dividendenwerte wird nach dem Gesagten regelmäßig noch später ein« 
treten. 
In der eigentlichen Hochkonjunktur, wenn der Ertrag des festen 
Kapitals schon manchmal eine rückläufige Tendenz zeigt und die 
Kapitalknappheit sich in sehr verschärfter Form geltend macht, müssen 
natürlich auch die Dividendenpapiere in ihrer Kursbewegung umkehren. 
Das Kursmaximum dieser Papiere muß man also am Anfang der ge- 
nannten Periode suchen. Auch die festverzinslichen Werte werden 
jetzt, der verschärften Kapitalknappheit zufolge, einen starken Kursfall, 
der in der Krise selbst kulminiert, aufzuweisen haben. Es wäre also ver- 
fehlt, anzunehmen, daß erst die Krise den Kurssturz hervorruft. Die 
Kapitalknappheit ist in der Tat schon eine geraume Zeit vorher so 
stark, daß sie sehr erhebliche Kursrückgänge zu bewirken pflegt. 
In der Depression, wo der Zinsfuß niedrig steht, müssen die fest- 
verzinslichen Werte sich schnell erholen, ihre Kurse also eine auf- 
steigende Bewegung einschlagen. Bei den Dividendenwerten ist aber 
der schlechte Ertrag noch meistens das vorherrschende Moment, und 
556
	        

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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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