Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Theoretische Sozialökonomie

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Der internationale Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

. Kap. XX. Die handelspolitischen Systeme. 
Summe der Privateinkommen verminderte, von vornherein verurteilt 
werden müßte, ist also durchbrochen. 
Allerdings ist hiermit nichts Positives zugunsten des Staatsein- 
greifens bewiesen. Die Protektionisten haben im einzelnen Falle 
noch nachzuweisen, daß wirklich ein kollektiver Vorteil von wesent- 
licher. Bedeutung durch handelspolitische Maßnahmen gewonnen werden 
kann, daß dieser Vorteil von so großem Wert ist, daß er die Kosten recht- 
fertigt, und schließlich, daß das Ziel nicht ohne ein ‘Staatseingreifen hätte 
gewonnen werden können. In allen diesen Beziehungen ist die Listsche 
Beweisführung sehr mangelhaft. Seine Beurteilung der Möglichkeit 
kleiner Länder, die höchste Kulturstufe zu erreichen, hat sich als gründ- 
lich unrichtig erwiesen. Ebenso unrichtig ist sicher seine Annahme, daß 
größere Länder nur durch ein Zollschutzsystem zu einer industriellen 
Entwicklung kommen könnten. Der Übergang von einer früher vor- 
herrschenden Eigenwirtschaft zu einer durchgeführten Tauschwirtschaft 
mußte überall kommen, und wenn auch England in dieser Beziehung vor- 
angeschritten war, konnte es nicht lange dauern, bevor auch in anderen 
Ländern, wo die Voraussetzungen für eine solche Entwicklung schon 
vorhanden waren, eine moderne Tauschwirtschaft sich ausbilden mußte. 
Der moderne Protektionismus hat wahrscheinlich diese schließliche 
Vollendung der Tauschwirtschaft — im ganzen sowohl wie in den 
einzelnen Ländern — ebensowenig beschleunigt wie der Merkantilismus 
mit allen seinen eifrigen Bemühungen die ersten Anfänge der Arbeits- 
teilung, der berufsmäßigen Produktion und der Tauschwirtschaft. 
Gegen die Lehre, daß eine Industrie in Konkurrenz mit einer 
älteren und übermächtigen Industrie eines fremden Landes nicht ent- 
stehen kann, muß immer hervorgehoben werden, daß dies doch täglich 
innerhalb der einzelnen Länder geschieht. Was wir jetzt ein Land nennen, 
ist nichts anderes als ein Freihandelsgebiet. In den einzelnen Teilen 
eines solchen Gebietes müssen sich Industrien in Konkurrenz mit den 
schon bestehenden und übermächtigen entwickeln. Die Erfahrung 
lehrt, daß dies überall dort gelingt, wo überhaupt Voraussetzungen für 
eine industrielle Entwicklung vorhanden sind. In jedem einzelnen 
Lande kann man ohne Schwierigkeit Beispiele einer solchen Verbreitung 
der Industrie finden. In größtem Stile können wir dieselbe beobachten 
in dem großen Freihandelsgebiet der Vereinigten Staaten. Die indu- 
strielle Suprematie der Oststaaten ist keineswegs ein Monopol für sie 
geblieben, sondern die Industrie breitet sich immer weiter nach Westen 
aus, und viele der mittleren und westlichen Staaten haben ihr Wirt- 
schaftsleben auf eine sehr hohe Stufe gebracht, obwohl sie ohne Schutz 
mit der alten und überlegenen Industrie der Oststaaten einen nach den 
Ansichten der Schutzzöllner hoffnungslosen Kampf zu führen gehabt 
haben. 
Die Beobachtung, daß auch Kollektivgüter, die für die Gesellschaft 
590
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.