Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Theoretische Sozialökonomie

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Der internationale Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

8 86. Die Last des Zollschutzes. { 
also eine wirkliche Konkurrenz zwischen Inlands- und Auslandswaren. 
Auf gewissen Plätzen ist die Inlandsware billiger, auf anderen wieder 
teurer. Die Grenzen zwischen diesen verschiedenen Plätzen sind natür- 
lich nicht ganz fest, denn auch wenn der Preis der Auslandsware ganz 
unverändert bleibt, kann doch oft die inländische Produktion kleinere 
Herabsetzungen ihres Preises bewilligen, da die Produktionskosten doch 
nicht ein absolut fixierter Begriff ‚sind. Gewöhnlich variiert auch der 
Preis, zu welchem das Ausland die Ware auf verschiedenen Plätzen ver- 
kaufen kann, wesentlich deshalb, weil die Frachtkosten verschieden 
sind. Nachdem der Zoll auf diese Preise gelegt ist, entsteht ein Preis 
der Importware, der unter lokal variierenden Bedingungen mit der In- 
landsware konkurrieren kann. 
In allen diesen Fällen wird der Preis der Auslandsware auf dem in- 
ländischen Markt mit dent ganzen Betrag des Zolles gesteigert, da wir 
nämlich den Auslandspreis als fest, also als unabhängig vom Zolle 
angenommen haben. Wir haben aber jetzt auch die Möglichkeit in 
Betracht zu ziehen, daß der Zollschutz eine Preisermäßigung seitens 
des Auslandes veranlaßt. Ein praktisch wichtiger Fall ist der, wo die 
ausländische Produktion von einem Monopolisten beherrscht wird. Um 
seinen Markt trotz eines prohibitiven Zollschutzes zu behalten, kann 
er seinen eigenen Verkaufspreis etwas erniedrigen, so daß er konkurrenz- 
fähig bleibt. Er verkauft dann seine Produkte billiger auf dem Export- 
markt als auf seinem eigenen Heimatmarkte. Ein solches Verfahren 
kann für ihn ökonomisch vollständig rationell sein. Nehmen wir näm- 
lich an, daß die Ware in einem Großbetrieb mit bedeutenden festen 
Kosten produziert wird, so können diese festen Kosten überwiegend 
auf den Heimatpreis ausgeschlagen werden, während die Exportware 
nur einen kleineren Teil dieser festen Kosten zu tragen hat. Der Mono- 
polist kann dennoch einen bedeutenden Vorteil von seinem Export 
haben, denn diese ermöglicht ihm, seine Produktion in so großem Um- 
fang zu betreiben, wie es nötig ist, um die Produktionskosten auf ein 
Minimum herabzupressen. Der Heimatmarkt eines solchen Monopolisten 
wird natürlich darüber klagen, daß er schlecht behandelt wird, da 
Ausländer einen besseren Preis bekommen. Fände aber diese Preis- 
reduktion zugunsten des Ausländers nicht statt, so könnte vielleicht 
der fremde Zollschutz nicht überwunden werden, der Auslandsmarkt 
fiele weg, und die Produktionskosten würden gesteigert werden, da die 
Produktion nicht länger in demselben Großbetrieb hergestellt werden 
könnte. Für das Land, das den Zollschutz eingeführt hat, bedeutet die 
hier betrachtete Preisdifferenzierung offenbar eine Verbilligung der 
ausländischen Zufuhr, die selbstverständlich einen nationalökono- 
mischen Vorteil darstellt. Der ausländische Produzent zahlt wirklich 
einen Teil des Zolles, in Ausnahmefällen vielleicht sogar den ganzen 
Zoll. In dem Maße wie dies geschieht, hört natürlich der Zoll auf, als 
597
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.