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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Der internationale Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

$ 88. Der internationale Handel als ein Valutaproblem. N 
verkaufen kann. Es gibt überhaupt keine absolute Überlegenheit in 
dem Sinne, daß das eine Land billiger produziert als das andere. Ein 
solcher Vergleich kann nur bei einem bestimmten Wechselkurs gemacht 
werden. Mag das eine Land technisch und organisatorisch hinter dem 
anderen zurückgeblieben sein, mag es schlechter mit Boden und Kapital 
und geschulter Arbeitskraft ausgerüstet sein, es gibt jedoch immer ein 
Wechselkurs, bei welchem es ebensoviel Waren an das reichere 
Land verkaufen kann, wie es von diesem Land kauft, und bei welchem 
also. ein Gleichgewicht im Handel mit dem anderen Land zustande 
kommt. Es gibt immer Produktionszweige, die für das ärmere Land 
relativ günstig liegen, und in diesen Produktionszweigen wird das Land 
notwendig bei einem passenden Wechselkurs exportfähig. Die Pro- 
duktionskosten sind ein Begriff, der sich auf die innere Preisbildung 
eines Landes bezieht, und ein Vergleich der Produktionskosten zweier 
Länder ist nur möglich bei einem bestimmten Wechselkurs. Der Wechsel- 
kurs muß sich nun eben so einstellen, daß Schwäche und Stärke mit 
Bezug auf Produktionskosten sich derart ausgleichen, daß die Handels- 
bilanz in Gleichgewicht kommt. 
Mit dieser Betrachtung ist nicht nur die klassische Lehre von den 
„komparativen Kosten‘‘ in ihrer einfachsten und zugleich allg&meinsten 
Form klargemacht, sondern auch der Grund gelegt für die Beantwortung 
einer Reihe von Fragen, die gewöhnlich in den handelspolitischen Aus- 
einandersetzungen eine große Rolle spielen. Die weit verbreitete Vor- 
stellung, daß ein unentwickeltes Land einen Zollschutz braucht, um 
sich überhaupt in der Konkurrenz mit einem vorgeschritteneren Lande 
geltend machen zu können, erscheint jetzt als ein Mißverständnis der 
elementaren Voraussetzungen eines internationalen Handels. Das- 
selbe gilt natürlich von der Vorstellung, daß ein reiches Land, das in- 
folge eines hohen Lebensstandards hohe Produktionskosten hat, in der 
Konkurrenz mit anderen Ländern mit niedrigerer Lebenshaltung unter- 
liegen muß. Wir werden im folgenden zu diesen praktischen Fragen 
zurückkommen. * 
Es ist jetzt zunächst notwendig, die Bedeutung des Namens „„Kauf- 
kraftparität‘‘ näher klarzulegen. Ein direkter Vergleich zwischen der 
Kaufkraft des Geldes in zwei verschiedenen Ländern ist wohl nicht im 
exakten Sinne möglich. Wenn wir uns aber mit einem allgemeinen 
groben Urteil begnügen, so bietet es keine Schwierigkeit festzustellen, 
daß die Kaufkraft des Geldes in einem Lande wesentlich höher ist als 
in einem anderen. Wenn, um ein Beispiel von einer freilich schon ver- 
gangenen Periode zu nehmen, alles in Frankreich nominell, d. h. in 
den Geldeinheiten des Landes gerechnet, etwa hundertmal so teuer ist 
wie in England, so ist dies eine so offenbare Tatsache, daß das Publikum 
es ganz selbstverständlich findet, daß die französische Valuta nur ein 
Hundertstel des Wertes der englischen haben kann, daß mit anderen 
20* 
61
	        

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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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