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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

8 81. Zur weiteren Erklärung der Konjunkturbewegungen, 569 
Verhältnissen angepaßte Pläne zu entwerfen und ins Werk zu setzen. 
Solange die Produktion von festem Kapital unter ihrem früheren 
Maximum beschränkt bleibt, setzt der Zinsfuß seine fallende Bewegung 
fort, damit sowohl das anlagesuchende Publikum wie auch das Unter- 
nehmertum zu neuen Unternehmungen immer stärker anspornend. 
Sobald nun diese Gegenwirkung des niedrigen Zinsfußes eintritt, und 
die Produktion von festem Kapital also über ihr letztes Maximum 
hinaus zu steigen beginnt, wendet der Zinsfuß gleich seine Bewegungs- 
richtung, bleibt aber noch eine Zeitlang zu niedrig, um dem jetzt ein- 
setzenden Aufschwung wirksam entgegentreten zu können. Unsere 
Untersuchungen haben auch gezeigt, daß der Zinsfuß tatsächlich eben 
am Ende der Depression sein Minimum erreicht und in der Aufschwungs- 
periode zunächst langsam steigt, bis er in der eigentlichen Hoch- 
konjunktur stark aufwärts geht. 
Die Länge der Konjunkturperiode hängt auch damit zusammen, 
daß die Produktion von festem Kapital Zeit beansprucht. Die Unter- 
nehmungen, die in der Depression oder im beginnenden Aufschwung 
geplant werden, brauchen größtenteils mehrere Jahre bis zu ihrer Voll- 
endung. Verhältnismäßig kurze Zeit wird zur Herstellung von Wohn- 
häusern gebraucht. Da genügen meistens ein bis zwei Jahre. Eisen- 
bahnen, Kanäle, Wasserkraftanlagen u. dgl. Unternehmungen be- 
anspruchen dagegen viel längere Zeit. Eine lebhaftere Tätigkeit auf 
diesem Gebiete kann also nicht gleich von den hemmenden Kräften 
wieder zurückgedrängt werden. Die Länge der Konjunkturperiode 
steht somit in einem gewissen Zusammenhang mit der Länge der Pro- 
duktionsperiode der hier in Frage kommenden Anlagen. Es ist deshalb 
auch nicht ganz unwahrscheinlich, daß die allgemeine Tendenz zur Ver- 
kürzung der Herstellungszeit für Bauten und Anlagen aller Art, die 
unsere Tage auszeichnet, auch in der Verkürzung der Konjunktur- 
perioden mitgewirkt hat, welche sich im zwanzigsten Jahrhundert 
durchzusetzen scheint. 
Zu den genannten Umständen kommt, daß die erhöhte Produktion 
von festem Kapital ihrerseits eine Erweiterung aller Anlagen und 
Transportmittel, die dieser Produktion dienen, erfordert. Auch wird die 
Produktion von Verbrauchsgegenständen, die ebenfalls, obwohl nur 
sekundär und in abgeschwächtem Grade, an der Hochkonjunktur ihren 
Anteil erhält, neue Maschinen und erweiterte Anlagen erfordern. Diese 
Ausbreitung der Hochkonjunktur nimmt natürlich auch eine gewisse 
Zeit in Anspruch. Die Gewinne, die in der beginnenden Hochkonjunktur 
bei denhohen Produktenpreisen vielfach realisiert werden, lockenzu neuen 
Unternehmungen oder Erweiterungen, die auf der Annahme eines Fort- 
bestehens solcher Preise fußen. Die Fortsetzung der Hochkonjunktur 
beruht überhaupt im großen Umfange auf den Hoffnungen, denen der 
erste, wirklich gewinnbringende Teil der Aufschwungsperiode Nahrung 
an
	        

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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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