Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Theoretische Sozialökonomie

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

" Kap. II. Die Tauschwirtschaft. 
wachsende Kapitalbildung ist also eine notwendige Voraussetzung eines 
gleichmäßigen Fortschritts. Weiter ist E =05K- 
Wir können nun auch den Spargrad 1/s, also die relative Sparsam- 
keit der Bevölkerung, als konstant annehmen. Da die Sparsamkeit 
eben das für den Fortschritt entscheidende Moment ist, so ist diese 
Voraussetzung für die gleichmäßig fortschreitende Wirtschaft natürlich. 
Das Gesamteinkommen E steht dann in unveränderlichem Verhältnis 
zum Gesamtkapital K. Die praktische Notwendigkeit unserer Voraus- 
setzung leuchtet ein, wenn man bedenkt, daß im entgegengesetzten Fall 
ein abnorm langsamer Zuwachs des Einkommens durch einen abnorm 
starken Spargrad ausgeglichen werden müßte, damit die absolute 
Kapitalbildung die eben bezeichnete normale Entwicklung zeigen 
könnte. Eine solche Voraussetzung würde aber jeder Erfahrung wider- 
sprechen und ist praktisch ausgeschlossen. 
Wir kommen also zu dem Ergebnis, daß in der gleichmäßig fort- 
schreitenden Tauschwirtschaft sowohl das Einkommen wie seine 
beiden Teile, der Verbrauch und die Kapitalbildung, mit 
demselben Prozentsatz wie das Kapital wachsen. 
Annähernd ist wohl dieser Satz für jede Wirtschaft unter normalen 
Verhältnissen richtig. Nur für Übergangsperioden dürfte ein beträcht- 
licher Unterschied im Wachstumstempo für das Kapital und das Ein- 
kommen vorhanden sein. Dieses Ergebnis ist insofern wichtig, als es 
einen Anhaltepunkt für die kritische Beurteilung statistischer Daten 
über das Wachstum von Einkommen und Kapital bietet. Wir finden 
auch, daß man das Einkommen der gleichmäßig fortschreitenden Tausch- 
wirtschaft dadurch berechnen kann, daß man das Kapital mit dem 
Produkt des Fortschrittsprozents und des reziproken Werts des Spar- 
grads multipliziert. Dieser Zusammenhang sollte bei statistischen 
Berechnungen und Schätzungen nicht außer acht gelassen werden, 
Für jede sozialpolitische Betrachtung des Fortschrittsproblems ist es 
natürlich von grundlegender Bedeutung zu erkennen, daß der Verbrauch 
im großen nicht schneller wachsen kann als das Kapital. Mit dieser 
Erkenntnis sollten viele schiefe Urteile und unnötige Streitigkeiten ver- 
mieden werden können. 
Nehmen wir z. B. an, das Fortschrittsprozent sei gleich 3, daß also 
das Kapital K jährlich mit dem Betrag 0,03 K wächst, und setzen wir 
ferner voraus, daß 1/, des Jahreseinkommens immer gespart wird, so 
ist nach dem Gesagten das Einkommen gleich 15% des Kapitals. Diese 
Ziffern dürften für Schweden ungefähr das Richtige treffen, wo Volks- 
vermögen und Volkseinkommen 1908 auf rund 14000 und 2100 Millionen 
Kronen geschätzt werden können. Eine offizielle Kommission für die 
Landesverteidigung hat in der Tat das jährliche Zuwachsprozent des 
Volksvermögens in der Periode 1885—1908 auf 3,18% berechnet. 
52
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das System Der Rentengüter Und Seine Anwendung in Ungarn. Puttkammer & Mühlbrecht, 1905.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.