Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Theoretische Sozialökonomie

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

8 11. Die Beschränkung der Bedürfnisse. II. ) 
gegen Veränderungen der Preise ist offenbar eine notwendige Voraus- 
setzung der Stabilität der einmal erreichten Gleichgewichtslage der 
Preise. 
Es geht aus dem Gesagten hervor, daß es für die Lösung des Preis- 
bildungsproblems — in dem Umfange, in welchem es hier vorliegt — 
genügt, wenn wir voraussetzen, daß die Nachfrage nach jedem der in 
Betracht kommenden Güter bestimmt ist, sobald sämtliche Preise dieser 
Güter gegeben.sind.. Weiter brauchen wir nicht für die Preisbildungs- 
theorie die Nachfrage zu analysieren. Der Umfang der Nachfrage 
bei einer gegebenen Preislage ist eine greifbare Tatsache, die in quanti- 
tativer, rein arithmetischer Form vorliegt und in dieser Form unmittel- 
bar von der Wirtschaftslehre als Baustein benutzt werden kann. Die 
psychologischen Vorgänge, die hinter dieser Tatsache liegen, haben 
selbstverständlich für die theoretische Ökonomie ein Interesse, inso- 
fern eine Kenntnis derselben zu einer richtigen Beurteilung der Ein- 
wirkung der Preise auf die Nachfrage beiträgt; in dem Maße, wie sie 
überhaupt klargelegt werden können, werden sie wohl am besten 
eben von diesem Gesichtspunkt studiert; ein solches Studium fällt 
aber offenbar außerhalb der Domäne der eigentlichen ökonomischen 
Theorie, 
# Dies ist speziell der sogenannten „Grenznutzentheorie‘ gegen- 
über zu betonen. Die erste Einwendung gegen diese vielumstrittene 
Theorie ist, daß sie für die Wirtschaftslehre unnötig ist. Die Grenz- 
nutzentheorie ist ein Versuch, die Psychologie der Nachfrage in eine 
abstrakte mathematische Form hineinzuzwingen. Der „Nutzen“ einer 
Bedürfnisbefriedigung wird als arithmetisch schätzbar betrachtet. Wenn 
ein Bedürfnis in sukzessiven gleichen Dosen befriedigt wird, steigt 
der entsprechende Gesamtnutzen, aber immer langsamer, der letzte Zu- 
schuß zum Gesamtnutzen, der „Grenznutzen‘, wird kleiner und 
kleiner. Dieser Grenznutzen muß nun bei Gleichgewicht dem für die 
letzte Dose der Bedürfnisbefriedigung zu zahlenden Preis entsprechen. 
Dies ist die allgemeine Formel, die nach der Auffassung der Grenz- 
nutzentheorie jede Wirtschaftsführung beherrscht. 
Schätzen wir der Einfachheit halber den Nutzen in Geld, muß der 
Nutzen der letzten zur Befriedigung eines Bedürfnisses verwendeten 
Einheit eines Gutes, also der Grenznutzen, dem Preise dieser Einheit 
gleich sein. Diese Übereinstimmung zwischen Grenznutzen und Preis in 
jedem Zweige der Bedürfnisbefriedigung ist nun ein Zeichen dafür, 
daß der Gesamtnutzen der für die betreffende Wirtschaft erreichbaren 
Bedürfnisbefriedigung sein Maximum erreicht hat. Denn jede Aus- 
dehnung der Bedürfnisbefriedigung in einem Zweige würde jetzt einen 
Zuwachs an Nutzen herbeiführen, der hinter dem dafür zu zahlenden 
Preis zurückbleiben müßte, während das für diesen Zweck verwendete 
Geld anderen Zweigen der Bedürfnisbefriedigung entzogen werden und 
6C
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.