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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

8 12. Die Regulierung der Produktion. Prinzip der Knappheit. 77 
der Produktion unter vollständiger und wirtschaftlichster Anwendung 
aller vorhandenen Produktionsmittel durchführt. Dieser vollständige 
Preisbildungsprozeß umfaßt somit auch die im vorigen Paragraphen 
behandelte Preisbildung für fertige Güter, die die Aufgabe hatte, die 
Nachfrage in Übereinstimmung mit den zur Verfügung stehenden 
Mengen dieser Güter zu regulieren. 
Sobald eine Preisbildung für die Produktionsmittel durchgeführt 
ist, wird man für jedes fertige Produkt einen Preis berechnen, der dem 
Gesamtpreis aller für seine Herstellung in Anspruch genommenen 
Produktionsmittel entspricht. Wir setzen in diesem Paragraphen voraus, 
daß diese Menge von Produktionsmitteln bestimmt ist, so daß der ge- 
nannte Gesamtpreis eindeutig berechnet werden kann. Wir nennen 
diesen Preis die Kosten des fertigen Produkts. Die Kosten in diesem 
Sinne stellen wesentlich einen tauschwirtschaftlichen Begriff dar und 
werden erst durch die Preisbildung der Tauschwirtschaft bestimmt. Das 
Wort ‚Kosten‘ wird auch benutzt, um die Realproduktionskosten, 
also die Gesamtheit der erforderlichen Produktionsmittelquantitäten 
zu bezeichnen. Dieser Begriff läßt sich aber nicht arithmetisch defi- 
nieren und schließt also einen arithmetischen Vergleich zwischen ver- 
schiedenen ‚„Kosten‘‘ aus. 
Es ist notwendig, auf den Unterschied hinzuweisen, der zwischen 
dem hier definierten Kostenbegriff und dem Kostenbegriff, wie er wohl 
in der ökonomischen Theorie vorherrscht und besonders klar in der 
Darstellung Marshalls hervortritt, besteht!). In Marshalls Auf- 
fassung repräsentieren „Kosten‘‘ wesentlich eine persönliche Leistung, 
eine Anstrengung, eine Aufopferung, welche kompensiert werden muß, 
damit sie dargeboten werden soll. Hier dagegen wird der Begriff der 
Kosten rein objektiv als ein Ergebnis des Preisbildungsprozesses auf- 
gefaßt. Für diesen Kostenbegriff ist nur die Knappheit der betreffenden 
Produktionsmittel eine wesentliche Voraussetzung. Der Preis braucht 
nur auf dieser Knappheit zu beruhen, ist keineswegs notwendig als eine 
Bedingung des Angebots des betreffenden Produktionsmittels aufzu- 
fassen. Wir werden finden, daß dieser Unterschied von durchgreifender 
Bedeutung ist für die Behandlung der Preisbildung der verschiedenen 
Hauptgruppen von Produktionsmitteln und somit für die ganze theo- 
retische Ökonomie (vgl. 8 19). 
Vom Gesichtspunkt einer Einzelwirtschaft oder eines speziellen 
Produktionszweiges müssen die Produktionskosten eines Gutes ganz 
natürlich als gegeben erscheinen. Denn die Ansprüche, die von dieser 
speziellen Stelle auf die Produktionsmittel gestellt werden, sind meistens 
verschwindend klein im Verhältnis zur Gesamtnachfrage der Tausch- 
l) Marshall, Principles, V, IH, 2.
	        

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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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