Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Zur Psychologie des Anlernens und Einübens im Wirtschaftsleben

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Zur Psychologie des Anlernens und Einübens im Wirtschaftsleben

Monograph

Identifikator:
1742728707
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-124362
Document type:
Monograph
Author:
Carrard, Alfred http://d-nb.info/gnd/118895796
Title:
Zur Psychologie des Anlernens und Einübens im Wirtschaftsleben
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Hofer
Year of publication:
1927
Scope:
67 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Kapitel. Die Instruktion der Tramwagenführer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Psychologie des Anlernens und Einübens im Wirtschaftsleben
  • Title page
  • I. Kapitel. Die Nähschule
  • II. Kapitel. Die Instruktion der Tramwagenführer
  • III. Kapitel. Die Berufslehre in einer Lehrwerkstätte
  • Allgemeine Schlussbetrachtungen
  • Contents

Full text

machte dieselbe Erfahrung, indem er die Zahl der Zuschauer von 30 
auf 8 reduzieren mußte, weil die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu 
klein wurde. 
Einen weitern psychologisch wesentlichen Faktor streift Tramm mit 
der Bemerkung: «Man könnte unter Vorbehalt sagen, daß die Uebungs- 
fähigkeit umso regelmäßiger verläuft, je weniger Fähigkeiten gleich- 
zeitig geübt werden.»!) Diese an sich plausible Hypothese wird durch 
unsere Arbeiten bestätigt. Jede Handlung wird einfacher, rascher und 
exakter erlernt, wenn sie so zergliedert wird, daß der Lernende auf ein- 
mal nur eine Fähigkeitsanwendung lernen und einüben muß. ; 
Im übrigen beobachtet auch Tramm in seinen bisherigen Publika- 
tionen mehr die Frage der psychotechnischen Eignungsprüfung als die 
des Anlernens. Unter den psychotechnischen Prüfverfahren für Wagen- 
führer sind die sogenannten «berufsähnlichen Tests» weitherum bekannt 
und verbreitet worden. Sie bestehen im wesentlichen darin, daß der 
Kandidat in einem Versuchsführerstand die Manipulationen auszuführen 
hat, die ihm erklärt werden. Dabei läßt man kinematographisch ein 
geeignetes Straßenbild mit konventionellen Lichtsignalen vor ihm ab- 
rollen. Registrierapparate zeigen, wieviel Zeit der Kandidat jeweils zu 
seinen Reaktionen braucht, und wieviel Fehler, d.h. wieviel unrichtige 
Reaktionen ihm dabei unterlaufen. An derartigen Apparaten glaubt man 
die Aufmerksamkeitsverteilung, die Reaktionsgeschwindigkeit, die Er- 
schreckbarkeit etc. bestimmen zu können, kurz die Berufseignung. Wir 
haben anderswo dargelegt, warum diese Prüfverfahren notgedrungen 
neben richtigen auch Fehlschlüsse zulassen und nach welcher Methode 
im Psychotechnischen Institut in Zürich verfahren wird, um diese Nach- 
teile zu vermeiden.?) 
Trotzdem ist es nicht uninteressant, jene Apparate hier zu erwähnen, 
weil sie bei entsprechend abgeänderten Anweisungen für das Einüben 
und für die Kontrolle des erreichten Fertigkeitsgrades des Kandidaten 
verwendet werden können. Wenn ein unerfahrener Kandidat zum 
ersten Mal in den Versuchsstand kommt, so ist ihm selbstverständlich 
noch alles fremd. Er muß bei jedem Reiz zuerst überlegen, wie er zu 
reagieren hat. Die vom Apparat registrierte «Reaktionszeit» schließt 
daher unter solchen Verhältnissen immer auch die «Ueberlegungszeit> 
ein. Erfahrungsgemäß ist diese aber ein Mehrfaches der automatischen 
Reaktionszeit. Später, wenn der Kandidat schon geübt ist, gleichgültig 
ob das Einüben am Apparat selbst oder im Betrieb stattgefunden hat, 
tritt die Ueberlegungszeit immer mehr zurück. Wenn die Uebung so 
groß ist, daß die Gewohnheit des Verhaltens zu einer automatischen Re- 
aktion geworden ist, so fällt der Zeitverbrauch schließlich mit der phy- 
siologischen Reaktionszeit zusammen. Wenn nun diese letztere direkt 
1) a. a, O. Seite 118. 2) Congrös International de l’Organisation Scientifique du Travail a Bruxelles- 
14., 15., 16. Okt. 1925. Möemoires: „Organisation Scientifique du Travail au point de vue Psycho-Technique-“ 
44
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Zur Psychologie Des Anlernens Und Einübens Im Wirtschaftsleben. Hofer, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.