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Völkerbund, Die Weltwirtschaftskonferenz

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Bibliographic data

fullscreen: Völkerbund, Die Weltwirtschaftskonferenz

Monograph

Identifikator:
1742732488
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116734
Document type:
Monograph
Title:
Völkerbund, Die Weltwirtschaftskonferenz
Place of publication:
Berlin
Publisher:
[Reichswirtschaftsminist.]
Year of publication:
25. Juni 1927
Scope:
115 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Probleme der Nachkriebgszeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerbund, Die Weltwirtschaftskonferenz
  • Title page
  • Die Wirtschaftslage
  • Probleme der Nachkriebgszeit
  • Allgemeine Entschließungen
  • Handel
  • Industrie
  • Landwirtschaft
  • Die Wirtschaftliche Organisation des Völkerbundes

Full text

1 Z 
Probleme der Nachkriegszeit 
8. Unmittelbar nach dem Kriege waren viele Leute 
der Ansicht, daß der Krieg und der Krieg allein der Grund 
für die Störungen wäre, die sich in den wirtschaftlichen 
Beziehungen der Individuen, der Nationen und der 
Erdteile zeigten. Die einfache Rückkehr zu den Vorkriegs- 
verhältnissen schien unter diesen Umständen das ge- 
gebene wirtschaftspolitische Ziel, um die hervortretenden 
Schwierigkeiten zu beheben. Es ist eine instinktive 
Neigung der Menschheit, lieber den Blick auf die Ver- 
gangenheit als auf die Zukunft zu richten und, selbst 
wenn eine neue Ordnung der Dinge an die Stelle 
der alten tritt, zu den früheren Vorstellungen zurückzu- 
kehren und die Wiederherstellung des überlieferten Zu- 
standes zu versuchen. Die Erfahrung hat aber gezeigt, 
daß die durch den Krieg entstanden Probleme nicht auf 
so einfache Weise gelöst werden können. 
Zunächst war das Bestreben, zu den Vorkriegsver- 
hältnissen zurückzukehren, ein kluger und natürlicher In- 
stinkt; denn die erste und dringendste Aufgabe nach dem 
Kriege war, das Wirtschaftsleben der Welt, das so jäh 
unterbrochen war, wieder in Gang zu bringen. Die 
Wirtschaftspolitik hatte sich daher mit den zeitweiligen 
Folgen des Krieges zu beschäftigen und den Versuch zu 
machen, die durch den Krieg herbeigeführten Hemmnisse 
von Vroduktion und Handel zu beseitigen. 
9. Eine der weitest verbreiteten und bedeutendsten 
Schwierigkeiten war die Zerrüttung der öffentlichen 
Finanzen und der Verfall der Währungen. Zur Zeit der 
Brüsseler Konferenz war es nur vier Staaten gelungen, 
ihren Staatshaushalt auszugleichen. Jetzt hat fast jedes 
try das Gleichgewicht im Staatshaushalt wiederher- 
gestellt. 
Wenn auch diese erste unvermeidliche Epoche des 
finanziellenWiederaufbaues noch nicht völlig abgesschlosssen 
ist und man zu weit gehen würde, wollte man sagen, daß 
in jedem einzelnen Lande die Stabilität der Finanzen 
gesichert ist, so trifft.es doch zu, daß ein ungeordneter Zu- 
stand der öffentlichen Finanzen und Schwankungen der 
verschiedenen Währungen im Verhältnis zueinander 
heute im allgemeinen nicht mehr einen Faktor von grund- 
legender Bedeutung für die Depression in Handel und 
Vroduktion bilden 
. 10. Eine andere Schwierigkeit, die in den lezten Jahren 
eine große Rolle gespielt hat, war die Kapitalknappheit. 
Die geringe Produktion nach dem Kriege machte jedenfalls 
in Europa ein Sparen unmöglich. Dies hat sich allmählich 
geändert. Die Erholung der Produktion in Europa im 
Verein mit einem wachsenden Gefühl von Sicherheit 
hat die Spartätigkeit neu belebt und internationale 
Kapitalübertragungen angeregt. Diese Entwicklung hat 
ein normalerrs – wenn auch noch ungenügendes ~ 
Kapitalangebot herbeigeführt; dies zeigt die Senkung 
der Zinssähe, die von der ungewöhnlichen Höhe, auf der 
sie eine Jeitlang, besonders in manchen Ländern Mittel- 
europas, gestanden hatten, wieder auf ein verhältnis- 
mäßig normales Niveau zurückgegangen sind. Die 
Schnelligkeit, mit der die Zinssätze fielen, ist in gewissem
	        

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Völkerbund, Die Weltwirtschaftskonferenz. [Reichswirtschaftsminist.].
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