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Völkerbund, Die Weltwirtschaftskonferenz

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Bibliographic data

fullscreen: Völkerbund, Die Weltwirtschaftskonferenz

Monograph

Identifikator:
1742732488
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116734
Document type:
Monograph
Title:
Völkerbund, Die Weltwirtschaftskonferenz
Place of publication:
Berlin
Publisher:
[Reichswirtschaftsminist.]
Year of publication:
25. Juni 1927
Scope:
115 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Probleme der Nachkriebgszeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerbund, Die Weltwirtschaftskonferenz
  • Title page
  • Die Wirtschaftslage
  • Probleme der Nachkriebgszeit
  • Allgemeine Entschließungen
  • Handel
  • Industrie
  • Landwirtschaft
  • Die Wirtschaftliche Organisation des Völkerbundes

Full text

Maße eine Folge der fortschreitenden Freiheit in der 
Kapitalübertragung. 
11. Auch auf dem Gebiete des Handels gestatteten 
die unmittelbar nach dem Kriege herrschenden Ver- 
hältnisse nicht die sofortige Wiederaufnahme normaler 
Beziehungen. Äußerst scharfe Beschränkungen wurden 
dem Handel auferlegt; aber viele derselben sind seitdem 
im wesentlichen beseitigt worden, und die Freiheit des 
Handels ist ~ abgesehen von den in Nummer 19 be- 
handelten Joll- und anderen Schranken + in weitem 
Umfang wiederhergestellt worden. 
12. Während aber die neue wirtschaftliche Lage Europas 
nach dem Kriege einige Merkmale zeigt, die glücklicher- 
weise nur vorübergehende Bedeutung haben, gibt es 
andere, bei denen für eine beträchtliche Zeit keine Hoffnung 
auf eine Änderung besteht, und wiederun andere, die als 
dauernd angesehen werden müsssen. Die Überwindung 
der vorübergehenden finanziellen und wirtschaftlichen 
Schwierigkeiten, die die öffentliche Aufmerksamkeit fast 
ausschließlich in Anspruch nahmen, gestattet uns jett, 
diese tiefer liegenden Strukturwandlungen der Welt 
klarer zu erkennen und zu untersuchen. Der Versuch, 
diese Probleme durch ein Zurückkehren zu den Verhält- 
nissen von 1913 zu lösen, ist hoffnungslos. Die neue 
Lage fordert neue Mittel. 
13. Einige dieser dauernden Veränderungen, wie die 
obenerwähnten Schwierigkeiten, sind unmittelbare Folgen 
des Krieges. So bestehen z. B. in den kriegführenden 
Ländern Europas finanzielle Schwierigkeiten, die sich auf 
viele andere Länderausgedehnt habenundderen Beseitigung 
Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird. Es sind nicht 
nur viele Länder mit jährlichen Zahlungen für Kriegs- 
schulden belastet, sondern jeder kriegführende Staat wird 
viele Jahre die Mittel für die Kriegspensionen auf- 
bringen müssen. Diese Lasten kommen zu den laufenden 
Rüstungskosten hinzu, die die Finanzen der Nationen der 
Welt noch immer schwer belasten. Die steuerliche Be- 
lastung im Verhältnis zum Einkommen wird daher 
voraussichtlich für lange Zeit in Europa weit höher sein 
als im Jahre 1913. 
14. Ferner haben die aus dem Kriege stammenden 
Verpflichtungen gegen das Ausland internationale 
Bedeutung. Im Zusammenhang einerseits mit dem 
Verlust ihrer Auslandsanlagen, den viele Nationen er- 
litten, und andrerseits mit den neuen Anleihen, die 
manche von ihnen im Ausland aufgenommen haben, ist 
eine Veränderung der öffentlichen und der privaten 
Verschuldung zwischen den Staaten gegenüber der Lage 
vor dem Kriege eingetreten. Dies ist einer der Jaktoren, 
die lezten Endes eine Wandlung in der Verteilung und 
Richtung des internationalen Handels herbeiführen; 
denn der endgültige Ausgleich eines Saldos, den ein 
Land dem andern schuldet, muß durch Lieferung von 
Waren oder durch Leistungen erfolgen, wenn auch nicht 
notwendigerweise durch Übertragung von Waren und 
Leistungen des Schuldners unmittelbar an den Gläubiger. 
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Völkerbund, Die Weltwirtschaftskonferenz. [Reichswirtschaftsminist.].
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