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Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Monograph

Identifikator:
1742735827
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-120327
Document type:
Monograph
Title:
Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Reimar Hobbing
Year of publication:
1927
Scope:
574 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die neuere Finanzentwicklung der Vergleichsländer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
  • Title page
  • I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
  • II. Die Kontinentalsperre
  • III. Die Annektion
  • IV. Die Befreiung

Full text

22 
in der jetzigen Verwirrung könne er nichts ändern. Und dabei 
blieb es. 
Napoleon hatte anfänglich die Absicht gehabt, die beschlag 
nahmten Waren nach Frankreich transportieren zu lassen, ließ sich 
aber überzeugen, daß der Transport zu schwierig und kostspielig 
sei. Man ließ sich daher von französischer Seite auf das Aner 
bieten des Hamburger Senats ein, die Waren zurückzukaufen, 
wozu dieser im April 1807 von der Bürgerschaft autorisiert worden 
war. Leitender Beweggrund war dabei, daß man englische Re 
pressalien zu vermeiden wünschte, zu denen England bequeme Ge 
legenheit hatte — schätzte man doch allein das auf See und in 
England befindliche Hamburger Eigentum auf über 24 Millionen 
Mark Banko. Nun begann das Feilschen um die Höhe der zu 
zahlenden Summe. Die französische Ausführungskommission hatte 
den Wert der beschlagnahmten und zurückzukaufenden Waren 
endgültig auf die oben angegebenen Beträge festgesetzt. In Hamburg 
erklärte man diese Forderung für ungeheuerlich. 7 Millionen habe 
man schon für Einquartierungskosten und Requisitionen geopfert, 
und dabei sei Hamburg eine neutrale, unabhängige, befreundete 
Stadt, dürfe nicht, wie das eroberte Leipzig, nach Kriegsrecht be 
handelt werden. Sechs Btillionen war das höchste Angebot, das 
man für die Aufhebung der Beschlagnahme machen zu können 
erklärte. „Sie sind ein zu guter Beobachter," schrieb Syndikus 
Gries am 19. Juni 1807 an Bourrienne, „als daß es Ihnen 
entgehen könnte, daß das Gedeihen, dessen sich unsere unglückliche 
Stadt erfreute, vielmehr auf der Schnelligkeit des Umsatzes und 
der großen Zahl der Geschäfte beruhte, als auf den Kapitalien 
ihrer Bewohner, und daß, aus demselben Grunde, dieses Gedeihen 
mehr scheinbar als wirklich war. . . Wie könnte sie also im 
Stande sein, eine so ungeheure Summe, wie 16 Millionen fr. zu 
zahlen" ? Indes, Napoleon blieb unerbittlich; 2 Millionen auf 
Lieferungen anzurechnen, war das äußerste Zugeständnis, zu dem 
er sich herbeiließ. Was blieb den „befreundeten" Städten übrig, 
als sich in das Unvermeidliche zu fügen? Am 23. September 1807 
wurde der Vertrag unterzeichnet: 4 Millionen fr. zahlte Hamburg 
bar, den Rest in Wechseln, und zwar in Raten von je 2 Millionen, 
zahlbar Ende jedes Monats von Oktober 1807 bis Februar 1808. 
Rund 2 Millionen für Lieferungen machten die Summe von
	        

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Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
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