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Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit

Monograph

Identifikator:
1742735827
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-120327
Document type:
Monograph
Title:
Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Reimar Hobbing
Year of publication:
1927
Scope:
574 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die neuere Finanzentwicklung der Vergleichsländer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Grundlegung
  • Zweiter Teil. Die neuere Finanzentwicklung der Vergleichsländer
  • Dritter Teil. Die Staatsausgaben in der Gliederung nach Ausgabezwecken
  • Vierter Teil. Die Staatsausgaben in ihrer Gliederung nach Ausgabearten
  • Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Sachregister

Full text

104 
Das tatsächliche Ergebnis des Etatsjahres 1925/26 überstieg jedoch noch den vorgesehenen Überschuß; 
nach einer Darstellung des Finanzministers im Juli 1926 wurde ein einmaliger Überschuß von fast 
11/„ Milliarden erwartet, der sich nach der endgültigen Abrechnung sogar auf 2268 Millionen Lire 
erhöhtel), obwohl auf der Ausgabeseite sich namentlich der erhöhte Bedarf des Kriegs- und Marine- 
ministeriums sowie der Bedarf des neu errichteten Ministeriums für Luftschiffahrt geltend machte*). 
Auch sind im Verlauf des Haushaltjahres 1925/26 noch eine Reihe von Subventionen bewilligt worden. 
Gerade in dieser Zeit — also nach der Fertigstellung des aufgearbeiteten Regierungsvoranschlages — 
begann eine Periode verstärkter wirtschaftspolitischer Aktivität, die zu erhöhten Ansprüchen an den 
Staat führte. 
Eines der wichtigsten Ereignisse des Finanzjahres 1925/26 war die Regelung der auswärtigen Kriegs- 
schulden. Mit den beiden Gläubigerstaaten Italiens, den Vereinigten Staaten und Großbritannien, wurden 
Abkommen geschlossen. Der Dienst der auswärtigen Kriegsschulden wird außerhalb des Budgets aus 
einer Amortisationskasse bestritten, welcher. als Einnahmen vor allem die Reparationseingänge ZzuU- 
gewiesen _werden®). 
Das Budget für 1926/27 bringt auf der Einnahmeseite eine: Erhöhung um 1,3 Milliarden, da die 
Schätzungen des Voranschlages für 1925/26 durch die tatsächlichen Eingänge weit übertroffen worden 
sind. Entsprechend ist eine Steigerung der Ausgaben um 1,3 Milliarden festzustellen. Diese Zahlen haben 
sich dann noch durch einige Nachträge verändert, so daß der revidierte Voranschlag für 1926/27 mit 
einem Überschusse von 315 Millionen Lire (18 758 Millionen Lire Einnahmen und 18 443 Millionen Lire 
Ausgaben) abschließt. In diesen Ziffern sind die Beträge für Verzinsung und Tilgung der neuen 
100-Millionen-Dollar-Anleihe enthalten, jedoch nicht diejenigen für die übrige Auslandschuld, deren 
Dienst bei der Amortisationskasse liegt. 
Die neueste Periode der italienischen Schuldenpolitik steht im Zeichen einer umfassenden Konvertie- 
rungsaktion, die zu einer weiteren Entlastung des Staates von der schwebenden Schuld führen soll. Die 
Mittel hierzu soll eine innere Anleihe (Liktorenanleihe) liefern, deren Ertrag daneben auch zu Krediten 
an die Wirtschaft verwendet werden soll. 
Auch im Haushaltjahre 1926/27 zeigte die bisherige tatsächliche Gebarung ein günstiges Bild. 
Einen beträchtlichen Überschuß ergaben in den ersten Monaten die Zolleinnahmen, die sich in der 
Zeit vom 1. Juli bis 30. September 1926 um 295 Millionen Lire höher stellten, als der Voranschlag für 
das erste Quartal vorsah. Kinen nennenswerten Überschuß brachten auch die Verkehrsteuern mit 
93 Millionen Lire im gleichen Zeitraum). Die Mehreingänge wurden nur zum Teil durch erhöhte Aus- 
gaben kompensiert, die in der Hauptsache auf das Finanz-, das Kriegsministerium und das Ministerium 
für öffentlichen Unterricht entfielen. 
Effektive Mehreingänge in der Zeit vom 1. Juli bis 30. September 1926 gegenüber 
dem entsprechenden Teil des Voranschlages ..................+::::+:+1<<«+. 235 Millionen Lire 
Effektive Mehrausgaben in der Zeit vom 1. Juli bis 30. September 1926 gegenüber 
dem entsprechenden Teil des Voranschlages ..............00000000000000000 62 2 » 
Mehrüberschuß in den ersten 3 Monaten des Haushaltjahres 1926/1927 ........ 173 Millionen Lire. 
V. Die Gestaltung der italienischen Staatsfinanzen nach den Etats für 1913/14 und 1925/26. 
Die geschilderte Sparpolitik der letzten Jahre kommt auch bei einem Vergleiche des Voranschlages 
für 1925/26 mit dem der Bearbeitung zugrunde gelegten. Vorkriegsetat von 1913/14 deutlich zum Ausdruck, 
Wenn man die Ausgaben, die als Folgen des Krieges anzusehen sind, insbesondere die »Ausgaben auf 
Grund des Krieges« und die durch den Krieg entstandene Schuldenlast in Abzug bringt und die Geld- 
entwertung berücksichtigt, so ergibt sich, daß die Ausgaben für 1925/26, umgerechnet auf Vorkriegs- 
kaufkraft, nur unwesentlich höher sind als diejenigen für 1913/14. Dabei ist auf verschiedenen Ge- 
bieten staatlicher Tätigkeit gegenüber der Vorkriegszeit eine stark gestiegene Intensität nachweisbar. 
Die gestiegenen Ausgaben für Polizei sind wohl genügend durch den Hinweis auf die politischen Ver- 
hältnisse eines diktatorisch regierten Staates erklärt. Über die Veränderungen auf dem Gebiete des 
1) Nach neueren Ausführungen des Finanzministers vor dem Senat im Dezember 1926. 
2?) Nach Bolletino di Notizie Economiche, Jahrgang 1926. 
3) Vgl. S. 248 (Auslandschulden). 
4) Nach Gazzetta Ufficiale.
	        

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Volkswirtschaftliches Quellenbuch. Verlag von A. W. Zickfeldt, 1913.
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