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Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Monograph

Identifikator:
1742735827
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-120327
Document type:
Monograph
Title:
Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Reimar Hobbing
Year of publication:
1927
Scope:
574 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Die Staatsausgaben in der Gliederung nach Ausgabezwecken
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution. 353 
der schwärmerischen Sekten. Und hatten sie hierbei nicht auch 
eigenste Interessen? War der mitteldeutsche theokratische Kom— 
munismus, war die staatliche Indifferenz der süddeutschen 
Schwärmer nicht auch politisch gefährlich? Und konnte jetzt 
nicht die ganze schwärmerische Bewegung als eine Resterscheinung 
des Bauernkrieges betrachtet werden? Ja mehr: indem eben 
nach dem Ende der bäuerlichen Unruhen das Schwärmertum 
in Oberdeutschland mächtig um sich griff, während es in 
Thüringen freilich erstorben war, schien sich ein neuer geistiger 
Herd kommender sozialer Bewegungen bilden zu wollen. 
Zwingli hatte Ende Januar 15251 die Schwärmer aus 
Zürich entfernen lassen. Aber es hatte sich bald gezeigt, daß 
diese Maßregel nicht genügte. Im Sommer 1525, eben nach 
Beseitigung der letzten Bauernunruhen in Oberdeutschland, 
wurden die schwärmerischen Elemente auch aus den übrigen 
Hauptorten der schweizerischen Kirche vertrieben, aus St. Gallen, 
aus Chur, aus Schaffhausen und Bern. Ihre Führer gingen 
nun vornehmlich nach Augsburg und Ulm, nach schwäbisch 
Rotenburg, nach Reutlingen, nach Eßlingen, nach Straßburg: 
ganz Oberdeutschland füllte sich mit ihrer Propaganda. Und 
beinahe gleichzeitig mit ihnen erschienen einige bessere Köpfe, 
welche der Unterdrückung des thüringischen Schwärmertums 
entronnen waren, der Pfarrer Melchior Rinck und der noch 
wichtigere, als Agitator unermüdliche Buchführer Hans Hut, 
ein Franke, der im ganzen mittleren Oberdeutschland zu Hause 
war. Überall sproßten unter dieser doppelten Einwirkung die 
oberdeutschen Täufergemeinden kräftig empor, namentlich in 
Straßburg, wo ihnen eine weitherzige Toleranz zu teil ward, 
und in Augsburg, wo unter dem Wirken Dencks auch Mit— 
glieder der Geschlechter zum Schwärmertum übertraten und 
dieses „um sich griff, wie ein Krebs, zu vieler Seelen jämmer— 
lichem Schaden“. 
Es war eine verheißungsvolle Entwicklung. Aber furcht— 
bhar, in schrecklicheren Blutthaten, als sie der Bauernkrieg 
1S. oben S. 320. 
damprecht, Deutsche Geichichte V.
	        

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Wirtschaftliches Verpacken. VDI-Verlag, 1926.
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