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Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit

Monograph

Identifikator:
1742735827
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-120327
Document type:
Monograph
Title:
Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Reimar Hobbing
Year of publication:
1927
Scope:
574 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Die Staatsausgaben in der Gliederung nach Ausgabezwecken
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Grundlegung
  • Zweiter Teil. Die neuere Finanzentwicklung der Vergleichsländer
  • Dritter Teil. Die Staatsausgaben in der Gliederung nach Ausgabezwecken
  • Vierter Teil. Die Staatsausgaben in ihrer Gliederung nach Ausgabearten
  • Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Sachregister

Full text

175 
Übersicht3, 8. 176, gibt eine Zusammenstellung des Personalbestandes!) von Heer, Marine und Luft- 
flotte sowie von der Wehrmacht insgesamt einschließlich Kolonialheer und Besatzungstruppen. Bei 
Großbritannien und Frankreich zeigt sich ein anteilmäßig ungefähr gleicher Rückgang der Heeresstärke, 
bei Italien?) eine geringe, bei Belgien eine beträchtliche Erhöhung. Bei der Marine Großbritanniens und 
Frankreichs ist eine Verminderung der Kopfzahl eingetreten, bei der Marine Italiens eine beträchtliche 
Erhöhung. Der Personalbestand der Luftflotte ist bei Frankreich und Großbritannien etwa gleich. 
Übersicht 4, S. 177, vergleicht das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Offizieren und Mannschaften 
vor und nach dem Kriege. Bei den Angaben für Frankreich sind die Kolonialtruppen nicht mit- 
berücksichtigt, während die Rheinlandarmee in den Nachkriegszahlen enthalten ist. Auffällig ist die 
Vermehrung an Offizieren im Verhältnis zur Gesamtstärke bei allen Heeren (außer dem belgischen) 
und Flotten. 
Übersicht 5, S. 178, vergleicht die Personalausgaben innerhalb der Wehrmachtausgaben. Bei den 
Ausgaben für das Heer und bei den gesamten Wehrmachtausgaben sind hier die Ausgaben für das 
Kolonial- und Besatzungsheer mitgerechnet, die in Klammern beigefügten Zahlen bedeuten bei Groß- 
britannien und Frankreich die Ausgaben für das Heer ohne die Ausgaben für die Kolonialtruppen und 
die Rheinlandbesatzung, und bei Belgien ohne die Ausgaben für die Rheinlandbesatzung. In den Gesamt- 
personalausgaben sind außerdem noch verschiedene Personalausgaben enthalten, die sich auf Heer, 
Marine und Luftflotte nicht verteilen ließen. Der erhebliche Unterschied zwischen den britischen 
Personalausgaben und denjenigen in den Wehrmachtetats der anderen Länder erklärt sich durch die 
verschiedene Wehrverfassung, insbesondere durch die Unterschiede in den Sold- und Pensionsausgaben. 
Übersicht 6, S. 179, vergleicht die Sachausgaben für die Landesverteidigung. Wie bei den Personal- 
ausgaben sind hier unter den Sachausgaben für das Heer die Sachausgaben für das Kolonialheer und 
die Besatzung mitgerechnet. Die in Klammern beigefügten Zahlen bedeuten bei Großbritannien und 
Frankreich die Sachausgaben ohne die Ausgaben für die Kolonialtruppen und die Besatzung, bei Belgien 
ohne die Sachausgaben für die Besatzung. Auch hier sind unter den gesamten Wehrmachtausgaben 
diejenigen mitenthalten, die sich auf Heer, Marine und Luftflotte nicht verteilen ließen. Der verhältnis- 
mäßige Rückgang der Sachausgaben für das französische Heer gegenüber dem Vorkriegsetat dürfte unter 
anderem durch die Übernahme des in Frankreich zurückgebliebenen bzw. an Frankreich übergebenen 
Kriegsmaterials der Alliierten und Deutschlands zu erklären sein. 
Übersicht 7, S. 180, versucht eine Berechnung der durchschnittlichen Soldhöhe auf den Kopf der 
Wehrmachtangehörigen für Heer, Flotte und Luftflotte in den verschiedenen Ländern. . Für Groß- 
britannien konnten von der Gesamtstärke von 160600 nur für 149488 Mann die entsprechenden Sold- 
summen ermittelt werden, die dann der Durchschnittsberechnung zugrunde gelegt wurden. Diese Be- 
rechnungen des Durchschnittssoldes dienen in erster Linie als Hilfsmittel für die Berechnung der fiktiven 
Wehrmachtausgaben. 
Zweite Gruppe. 
Die Übersichten 8 bis 13, S. 180 bis 182, enthalten die obenerwähnten fiktiven Vergleiche. In den 
ersten beiden Übersichten wird von der Fiktion ausgegangen, daß die Durchschnittshöhe der Besoldung 
in allen vier Ländern die gleiche sei. Die Soldausgaben werden unter Zugrundelegung der Kopfzahl der 
Besoldeten und des nach Übersicht 7 errechneten Durchschnittssoldes von den Gesamtwehrmachtausgaben 
(Personalausgaben) abgesetzt, und statt dessen die Personalausgaben eingesetzt, die sich errechnen a) aus 
der Kopfzahl der betreffenden Wehrmacht und der durchschnittlichen britischen Soldhöhe, b) aus 
der Kopfzahl der betreffenden Wehrmacht und der durchschnittlichen französischen Soldhöhe. Die 
Fiktionen werden gesondert für das Heer einschließlich Kolonialtruppen und Besatzung (vgl. Übersicht 1. 
8. 176) sowie für die gesamte Wehrmacht durchgeführt. 
In den Übersichten 10 und 11, S. 181, wird im Gegensatz zu den vorhergehenden aus den 
auf S. 173f. angeführten Gründen von den durchschnittlichen Personalausgaben ausgegangen. 
Im übrigen sind die Berechnungen analog den Übersichten 8 und 9 aufgestellt. 
Die Übersichten 12 und 13, S. 182, bringen schließlich die fiktiven Vergleiche unter Ersetzung 
der Soldsummen durch den jeweiligen Durchschnittslohn des ungelernten Arbeiters. Für Belgien 
standen keine vergleichbaren Lohnangaben zur Verfügung. 
Die Ergebnisse dieser fiktiven Berechnungen sind oben S. 173 f. besprochen und zusammengefaßt. 
?) Ausschließlich Zivilangestellte. 
*) Ausschließlich der fascistischen Miliz.
	        

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Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien Und Italien in Der Vor- Und Nachkriegszeit. Reimar Hobbing, 1927.
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