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Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit

Monograph

Identifikator:
1742735827
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-120327
Document type:
Monograph
Title:
Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Reimar Hobbing
Year of publication:
1927
Scope:
574 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Die Staatsausgaben in der Gliederung nach Ausgabezwecken
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien und Italien in der Vor- und Nachkriegszeit
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Grundlegung
  • Zweiter Teil. Die neuere Finanzentwicklung der Vergleichsländer
  • Dritter Teil. Die Staatsausgaben in der Gliederung nach Ausgabezwecken
  • Vierter Teil. Die Staatsausgaben in ihrer Gliederung nach Ausgabearten
  • Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Sachregister

Full text

70 
Höhere Schulen?) 
Anzahl der Anzahl der Anzahl der 
Schulen Schüler Lehrer 
Ginnast 1913/14 1920/21 1913/14 1920/21 1913/14 1920/21 
staatlich?) 293 301 42 463 57 289 3126 3 822 
A EC 239 257 10 630 13 325 
Licer 
staatlich”) eu. ern 167 168 13 669 16 644 1413 1676 
Dr ernennen 74 85 1.346 1 755 
Seuole Tecniche 
staatlich?) eure er ee are 367 422 97 647 133 700 5 541 7171 
U 201 190 10 407 14 142 
[stituti Tecnict 
staatlich?) ui Sr 91 24 548 35 009 1 884 2617 
1 32 36 999 2616 
Seuole Complementari 
staatlich?) ea nn 112 125 26 347 27 460 1.941 
PEvab er 113 86 3719 3 454 
Für die Finanzierung des höheren Unterrichts gilt ähnliches wie für den Elementarunterricht. Auch 
hier trägt der Staat im wesentlichen die Personal-, die Gemeinde die Sachkosten. Die höheren Schulen 
gelten jedoch im Gegensatze zu den Elementarschulen als Staatsschulen und ihre Lehrer als Staatsbeamte. 
In der Etataufarbeitung erscheinen daher Lehrergehälter und Pensionen sowie eventuelle Bauzuschüsse 
an die Gemeinden als Personal- bzw. Sachausgaben. Die Steigerung der Staatsausgaben auf dem Ge- 
biete der höheren Schulen erscheint nach der Aufarbeitung etwas zu groß, da/in Italien die Lehrerseminare 
ebenfalls zum höheren Unterricht zählen und die Ausgaben für sie sich im Nachkriegsetat nicht aus- 
gliedern ließen. Die nach der Reform beabsichtigte Förderung der Privatschulen wirkt sich weniger in 
den Etatziffern als in ihrer organisatorischen Gleichstellung infolge der bereits erwähnten Neuordnung 
des Prüfungswesens aus. 
Die gesamten staatlichen Unterrichtsausgaben (einschließlich Zentralverwaltung) haben sich im Zusammen- 
hang mit der Schulreform mit 103,5 bzw. 1 088,7 Millionen Lire (217,7 Millionen Lire Vorkriegskaufkraft) 
mehr als verdoppelt (110 vH Steigerung in Vorkriegskaufkraft) und sind von 3,0 auf 5.6 Lire Vorkriegs- 
kaufkraft je Kopf der Bevölkerung gestiegen. 
Über die Aufwendungen von Gemeinden und Privaten bestehen keine Angaben, 
Il. Fachunterricht. 
a. Allgemeines. 
Die Wirtschaft der meisten Länder Europas war, besonders, soweit diese in den Krieg verwickelt waren, 
nach Friedensschluß in ihrer Wettbewerbsfähigkeit geschwächt. Ihre Stellung auf dem Weltmarkte war 
umso schwieriger geworden, als in zahlreichen Ländern, die vor dem Kriege einen guten Absatzmarkt für 
europäische Industrieprodukte boten, eigene Industrien entstanden waren. 
Die so gegebene Lage drängte die Wirtschaft, besonders die Industrie fast aller Staaten Europas dazu, 
durch Steigerung der Qualität ihrer Produkte einen Ausgleich zu schaffen. Da bei der Struktur der 
europäischen Wirtschaft eine derartige Qualitätssteigerung im%wesentlichen »arbeitsbestimmt« sein 
mußte, galt es vor allem, den Produktionsfaktor »Arbeit« zu veredeln. Der Fachunterricht wurde so nach 
dem Kriege zu einer wirtschaftspolitischen Aufgabe allererster Ordnung, 
In allen bearbeiteten Ländern ist in der Tat nach dem Kriege eine energische Förderung des Fachschul- 
wesens zu beobachten. Die Führung haben die industriellen Fachschulen, die einen fachlich gut durch- 
gebildeten Arbeiterstamm bereitstellen und so der weiteren Entwicklung der Produktion nach der quali- 
tativen Seite hin den Weg ebnen sollen. Daneben haben, von Frankreich abgesehen, auch die landwirt- 
schaftlichen Fachschulen steigende staatliche Förderung erfahren. 
Da auch auf dem Gebiete des Fachschulwesens neben dem Staate sowohl Kommunen als Private ein- 
greifen, aber in den einzelnen‘ Ländern in verschiedenem Umfange tätig sind, ergibt sich aus dem Ver- 
gleich der Staatsausgaben kein vollständiges Bild der Gesamtleistungen für diesen Zweck, 
?) Nach Annuario Statistico. 
*) Seuole Governative e Pareggiate.
	        

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Idaho. Gov. Pr. Off., 1928.
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