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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

— 05 — 
dam die Tuchfabrikation neben der Heringsfahrt und der Brauerei 
die wichtigsten Erwerbsmittel. In der ersten Hälfte dieses Jahr- 
hunderts erholte sich die Rotterdamer Tuchindustrie von den man- 
cherlei Schlägen der vorausgegangenen burgundischen Zeit; ein er- 
neuter Rückgang machte sich unter Philipp II. und den nun 
beginnenden Unruhen bemerkbar. Die Tuchmacher vereinbarten 
deshalb 1558, es sollte keiner mehr als 100 Stück jährlich zubereiten. 
Viel schlimmer wurde es in den Tagen der Herrschaft Albas. 
Da jedoch Rotterdam in der glücklichen Lage war, seit 1572 keinen 
Feind mehr in seinen Mauern zu sehen, während anderseits die 
Belagerung Antwerpens ihm viele Einwanderer zuführte, nahm seine 
Bevölkerung gewaltig zu, mehr als die des 1576 noch in spanischer 
Gewalt befindlichen Amsterdams. Nach 1584/85, als die flamischen 
Städte wieder den Spaniern zugefallen waren, zogen Genter und 
andere Flamen nordwärts, die dortigen Gewerbe mit sich bringend. 
Nach Rotterdam kamen meist Tuchmacher, denen die Stadt bereit- 
willig Wohnungen und Rahmenplätze anwies; 1587 wanderten noch- 
mals 22 flamische Tuchmacher ein, denen man aber ihre zu weit 
gehenden Forderungen nicht bewilligen konnte!). Alle diese Frem- 
den brachten in das Rotterdamer Tuchgewerbe einen neuen Geist; 
sie führten die ersten Walkmühlen ein, was gegen den Willen der 
alten Walker und der Gilde von der Stadtregierung 1591 durch- 
gesetzt wurde; weitere Walkmühlen folgten im 17. Jahrhundert. 
Die Mitte dieses Jahrhunderts kannalsdieBlüte- 
zeit der Rotterdamer Textilindustrie bezeich- 
net werden. Sie beschränkte sich ja schon nicht mehr auf die Be- 
reitung der gewöhnlichen Tuche, sondern mit der Einwanderung 
Ende des 16. Jahrhunderts waren auch hier, wie in Leiden, eine 
Reihe anderer Zweige dieser Industrie aufgekommen; so die Plüsch- 
(Trip-)macherei, die Seidenweberei, die Herstellung von Bombasin 
(Halbleinen). Diese neuen Industrien konnten sich freier 
bewegen, da sie nicht, wie die alte Tuchindustrie, zunft- 
mäßig organisiert waren. Die 1636 von A. J. Romain 
eingeführte Bombasin-Industrie wurde ganz fabrikmäßig und mit 
100 Arbeitern betrieben?). Auch gegen die namentlich von den 
ausschließlich von der Industrie lebenden Städten Leiden und Haar- 
öl teXintum, S. 221. 
2) Ebenda, S. 27. 
A
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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