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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

A — 
gewesen, die im ıS. Jahrhundert zugrunde 
ging. Ziemlich schutzlos der wachsenden ausländischen Kon- 
kurrenz preisgegeben und im eigenen Lande wenig Boden fin- 
dend, mußte sie die Segel streichen. Ihr Hauptgegner war 
schließlich wohl die niederrheinische Konkurrenz, vorzüglich 
in Krefeld. Es läßt sich verfolgen, mit welch zäher Beharr- 
lichkeit die preußische und besonders die Krefelder Industrie, ge- 
schützt von ihrer Regierung, den Holländern systematisch den 
Boden abgrub. Auch jene war ja ein Erzeugnis der Einwanderung 
der Refugies; nur begnügte sich die brandenburgisch-preußische 
Regierung nicht damit, die Seidenarbeiter und Fabrikanten durch 
Versprechungen und Vergünstigungen an sich zu locken, sondern 
sie widmete ihnen eine dauernde Pflege und Fürsorge. Zumal unter 
Friedrich dem Großen ist das in steigendem Umfange geschehen. 
Dabei galt es, den Hauptkonkurrenten, Holländern und Schweizern, 
nicht nur ihre Fabrikationsgeheimnisse abzusehen, sondern auch 
ihre Maschinen nachzuahmen und ihre in der Fabrikation erfahrenen 
Leute an sich zu ziehen; insbesondere kam es auf die Beschaffung 
der Bandmühlen und Stuhlmaschinen an, was recht schwierig war; 
die Arbeiter wurden z. T. unter Lebensgefahr herangeschafft. Es 
wurden Sachverständige nach Holland und England geschickt, 
um dort in gewisse Fabrikationsgeheimnisse einzudringen!). Alles 
dieses hatte schließlich den Erfolg, daß 1767 die Kommerzienräte 
von der Leyen berichten konnten, daß sie die Seidenfabrikation 
„nach und nach den Holländern so abgelernt und abgejagt, daß 
sie nunmehr die ihrige weit übertreffen und fast ganz zugrunde 
gerichtet haben‘‘?). Wenn freilich diese Fabrikanten gleichzeitig 
das Verbot aller fremden Fabrikate oder prohibitive Zölle gegen 
sie beantragten, so gab der König dem doch nicht Folge. Für den 
Niedergang dieser Industrie in den Niederlanden kam, wie man 
in Krefeld wohl wußte, in erster Linie der dort im Verhältnis zu 
den hohen Lebensmittelpreisen zu geringe Arbeitslohn in Betracht?). 
5) Schmoller-Hintze 1, 132, 153, 286, 580 f.; S. 153 f. Verhandlung 
mit dem Holländer de Kruijff, der eine Fabrik von Seidenbändern in Berlin 
anlegen wollte 1749; S. 301 über den holl. Seidenfabrikanten Jeremias Baron, der in 
Berlin eine Gazefabrik anlegen wollte und vom König Unterstützung erhielt, 1753. 
2) Schmoller-Hintze, II, 626, 630; III, 267. 
3) Schmoller-Hintze, II, 606; die Denkschrift bei. Prings- 
heim, Beiträge, S. 111, erwähnt die geringeren Arbeitslöhne im Auslande. 
10;
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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