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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

153 
trug nicht allein die Industrie die Schuld, auch nicht allein die oben 
bereits erwähnte engherzige Gewerbepolitik der Städte, die dem 
flachen Lande die Beteiligung an der Industrie nicht gönnte. Hätte 
man nicht den Handel so bedrückt, ihm vor allem die Steuerlasten 
der früheren Kriege auferlegt und damit den wichtigsten Erwerbs- 
zweig geschädigt, so hätte sich vielleicht die Industrie länger ge- 
halten. Ohne den Lebensnerv des Landes, den Handel, konnte sie 
noch weniger sich behaupten, als ihr an sich gegenüber der fremden, 
meist unter billigeren Lebensverhältnissen arbeitenden Konkurrenz 
möglich war. Die löblichen Versuche in der zweiten Hälfte des 
Jahrhunderts, den Verfall aufzuhalten, die Industrie durch Prämien 
und sonstige Vergünstigungen, wie auch durch literarische Beleh- 
rung und Aufklärung, durch Errichtung wissenschaftlich-humaner 
Gesellschaften zu unterstützen, konnten den Gang der Dinge nicht 
mehr hemmen. Vergeblich waren auch die verschiedenen Ver- 
ordnungen der Staaten von Holland 1749 und 1753, in denen die 
Ausfuhr von Werkgerätschaften, besonders für Seidenspinnereien, 
Woll- und Garnfabriken usw. verboten wurde; vergeblich auch das 
Verbot des Anwerbens von Handwerksleuten für das Ausland von 
1751, Dez. 24. Was man dadurch vor dem Untergang retten wollte, 
die Seidenfabriken, Holzsägereien usw., war doch nicht zu halten!) ; 
die deutsche Textilindustrie war dadurch nicht zu beseitigen und 
Russen und Dänen errichteten Sägemühlen und begannen direkten 
Holzhandel nach der iberischen Halbinsel. 
Man sah auch ein, daß energische Schutzmaßregeln, also Ein- 
fuhrverbote, für die feinere Industrie wertlos waren. Als in Eng- 
land, wo man mit der dorthin eingeführten Seidenindustrie ähnliche 
Erfahrungen machte, in der Mitte des 18. Jahrhunderts die Einfuhr 
fremder Seidenwaren verboten wurde, folgte man in den Nieder- 
landen trotz des Wunsches der Fabrikanten diesem Beispiel nicht; 
denn das Handelsinteresse sprach für eine freie Konkurrenz. So 
blieb man hinsichtlich der von den Refugies eingeführten oder 
belebten Industrie auf halbem Wege stehen; man lockte sie zu- 
nächst durch weitgehende Versprechungen heran, entzog ihnen die 
Vergünstigungen später aber bald wieder und verlieh ihnen keinen 
Schutz wider das Ausland, als sie seiner bedurften Das Fort- 
bestehen der inneren Vergünstigungen hätte wohl kaum großen 
=) Vgl. oben S. 104, 113.
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
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