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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

Jene Schulden der Provinzen waren nun sehr verschiedener Art; sie waren 
teilweise gemacht gegen Obligationen, teilweise gegen 2ojährige Renten, die später 
in 32jährige umgewandelt wurden; andere bestanden in Leibrenten. So hatte die 
Provinz Holland 1717 zu verzinsen!): 
Kapitalien auf Leibrenten 
auf ı Leben: ı 674 606 fl., auf 2 Leben: ı 087 263 fl. 
Diese 2 761 869 fl. Kapital waren mit 220 621 fl. zu verzinsen. Insgesamt 
hatten alle Provinzen, einschließlich Drenthes, damals zu verzinsen: 
Kapitalien auf Leibrenten 
auf ı Leben: 4 685 724 fl., auf 2 Leben: 2 391 924 fl. 
was eine Verzinsung von 564 038 fl. erforderte. Durch Todesfälle hatte sich 1786 
dieses Kapital um 74 164 fl. verringert, wovon allein auf Holland 30 427 fl. fielen. 
Auch die Generaliteit trug nach langen Verhandlungen im Laufe des ı8. Jahr- 
hunderts ihre Schuld’ ab, so daß sie 1786 nur noch 3 651 968 {l. betrug?). Wenn 
auch die meisten Provinzen allmählich ihre Schulden an die Generaliteit durch 
Rückzahlungen stark verminderten, so war es doch sehr schwer gewesen, dies zu 
erreichen. Am säumigsten verhielt sich Friesland, das 1786 noch 4 513 ooı fl. schul- 
dete; auch Seeland war noch mit 2 408 622 fl. im Rückstand; Holland schuldete 
noch 4 063 784 fl.; nur Overyssel hatte seine Schuld bei der Generaliteit ganz abge- 
tragen. So waren 1786 noch 602 927 fl. Zinsen zu bezahlen, also etwa die Hälfte 
der 1717 schuldigen Jahreszinsen. 
In diesen Summen waren aber nicht enthalten die Schulden 
der Admiralitätskollegien, die, wie sie über eigene Einnahmen ver- 
fügten, auch das Recht hatten, Anleihen zur Instandhaltung der 
Flotte zu machen. Die Obligationen der Admiralitäten waren sehr 
beliebt; ihnen vertrauten viele Kaufleute große Beträge an, wofür 
sie dann Schuldverschreibungen erhielten, mit denen sie wieder ihre 
Convoy- und Lizentabgaben bezahlten?). Wie hoch die Verschul- 
dung der Admiralitäten war, ist nicht ersichtlich. 
Trotz der nicht unbeträchtlichen Schulden war der Kredit 
Hollands beim Eintritt in das letzte Viertel des 18. Jahrhunderts 
noch immer unerschüttert. Im Vergleich mit anderen Ländern 
war die Verschuldung der Republik gering, und ihr stand gegen- 
über die starke Verschuldung des Auslandes an die niederländischen 
” Weeveringh, S.9. Obigen Angaben gegenüber steht die Mitteilung 
des französischen Gesandten von 1728, nach der sich die Schuld der Provinz Hol- 
land zwischen dem Frieden von Rijswyck und dem zu Utrecht um 143 Mill. fl. ge- 
steigert habe (Recueil des instructions etc., XXII, S. 475). Die starke Verschul- 
dung Hollands nach dem Utrechter Frieden betont Thorbecke, Simon van 
Slingelandts toeleg usw., S. 336. 
3 Weeveringh iS: ul, 
) Weeveringh,S. 14; De Koopman, III, 188. 
101
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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