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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

— 47 — 
den Tarif von 1825 wesentlich beeinflußt hatten, wurden, und zwar 
schon im Oktober 1830, die Getreidezölle wieder auf die Sätze des 
Tarifs von 1822 heruntergesetzt. Doch war das keineswegs als 
Zeichen freihändlerischer Politik zu deuten; die Bewegung der 
agrarischen Schutzzöllner dauerte fort, und 1835 kam es zu der 
Einführung eines gleitenden Tarifs. Er bestand darin, daß für 
alle Getreidearten ein Zoll festgesetzt wurde, der sich je nach dem 
gesetzlich festgestellten inländischen Mittelpreis richtete; wenn 
dieser also für Weizen über 9 fl. gestiegen war, so betrug der Ein- 
fuhrzoll 0,25, der Ausfuhrzoll 0,50, die Durchfuhrabgabe o,10 {fl., 
bei einem Preis von 9 fl. bis über 8 fl. betrug der Zoll in der Ein- 
fuhr 0,50, während die Ausfuhr frei war und die Durchfuhr o,10 fl. 
bezahlte; das staffelte sich abwärts bis zu einem Preis von 5 fl. und 
darunter; bei diesem betrug der Einfuhrzoll 3 fl., die Durchfuhrab- 
gabe 0,10, die Ausfuhr war frei. Ebenso waren die Zölle der anderen 
Getreidearten geregelt!). Gegen diesen Tarif, der dem Getreidebau 
eine ganz unnatürliche Bahn weisen mußte, erhob sich starker 
Widerspruch, namentlich auch aus den Kreisen des Getreidehandels ; 
die Zufuhr von Weizen nahm ab, während die Preise des ausländi- 
schen Getreides um 10—20% stiegen. Außerdem beförderte dies 
Staffelgesetz den Schmuggel und die Spekulation. Nicht einmal 
die Landwirte, deren Interesse das Gesetz dienen sollte, waren 
in ihrer Mehrheit für dieses?): Man hat später noch an ihm herum- 
gedoktert, so durch das Gesetz vom 30. Dezember 1840; die Grund- 
lage blieb aber bestehen; starke Preisschwankungen bei abnehmen- 
den Zufuhren waren die Folge. 
Inzwischen entwickelte sich die Landwirtschaft ziemlich be- 
friedigend. Dazu trug bei, daß nun endlich die Steu erbe- 
lastung der Landwirtschaft die lang ersehnte Neuordnung 
erfahren hatte. Die schon unter französischer Herrschaft begonnene 
Anlegung eines Katasters wurde 1831 vollendet; auf seiner 
Grundlage erfolgte die neue Grundsteuer-Veranla- 
gung. Bei dieser Gelegenheit erkannte man erst recht deutlich, 
wie unbillig die frühere Veranlagung gewesen war; die ehemals viel 
zu niedrig veranlagten Provinzen Nordbrabant, Gelderland, See- 
land, Overyssel, Groningen, Drenthe mußten nun stärkere Lasten 
)) Bunk, S.: 141 ff; über die Sog. ‚„Schaalwet‘‘. 
2?) Koenen, De ned. boerenstand, S. 119. 
RC
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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