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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

Amsterdamer 3 Wechselbank /allmählich zu 
einer Lehnbank geworden ; sie hatte Güter, namentlich 
Metalle und Münzsorten, in Verwaltung, die zum größten Teil für 
eine Abbezahlung ihres Bankgeldes, das auf einigen einheimischen 
Münzsorten beruhte, ungeeignet waren und auf denen überdies ein 
Rückkaufsrecht ruhte, solange die Recepisse weder eingeliefert 
noch verfallen waren. Zu einer reinen Depositenbank fehlte ihr 
die Haupteigenschaft, nämlich daß alle durch das Bankgeld darge- 
stellten Münzsorten unter solchen Bedingungen in der Bank an- 
wesend sein mußten, daß sie jederzeit zur Bezahlung der ganzen 
Summe Bankgeld gebraucht werden konnten. Ihre Belehnungen 
beschränkten sich nur auf Metall; angeblich gab die Bank auf andere 
Weise keinen Kredit; deshalb gab sie diesen auch gegen eine nur 
geringe Provision. Daß die Bank gelegentlich auch der Handels- 
politik Amsterdams nutzbar gemacht wurde, sahen wir in dem 
Verfahren gegen die seeländischen Absonderungspläne von 1648'J. 
Endlich schien in einer Zeit, da der Absolutismus der Monarchie 
dem Kaufmann nicht immer die gewünschte Sicherheit bot, die 
Amsterdamer Bank, die ihren Sitz in einer Republik hatte, deshalb 
besonders gegen etwaige willkürliche Ein- und Zugriffe geschützt 
zu .sein?). 
Bis 1790 hielt. der Kredit der Bank:sich 
ungestört; das Agio der Bankgelder war freilich in den letzten 
Jahren nie höher als 3%*%). Im November jenes Jahres sank es aber 
auf 1—2% unter Kassengeld. Nun wurde das Mißtrauen rege; 
man schrieb den Grund jener Erscheinung den politischen Ver- 
hältnissen, der großen Geldknappheit, den vielen auswärtigen An- 
leihen zu. Einen starken Stoß erhielt der Kredit der Bank, als 
jetzt eine Verordnung‘) bestimmte, daß alle Konten-Inhaber, die 
2500 fl. und mehr auf ihrer Rechnung stehen hatten, auf ihren 
1) Vgl. oben S. 15. 
?) Das meinte 1666 Pepys in Diary and correspondence of Samuel Pepys, 
Vol. IT, 378 f.; gut 100 Jahre später bekämpfte Büsch das Vorurteil, daß nur 
in Republiken Banken die genügende Sicherheit gewährleistet sei (Abhandlung 
von den Banken, 8 57, in Sämtl. Werke, VI, S. 99 f.). 
3) Über den Kursfall 1790 vgl. van Dillen, Bronnen, S. 443 ff.; schon 
1789 hatte man die Errichtung einer Diskontokasse in Erwägung gezogen (ebenda, 
S. 443). 
4‘) van Dillen, SiM447: 
210
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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