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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

= 2 3°5 
politik dieser Fürstin mit Erfolg auf eine Lösung von der fremden Ab- 
hängigkeit; so wurden die Venetianer aus dem englischen Handel mit 
Spanien und Portugal verdrängt; England löste sich aus der Verbin- 
dung mit der Hanse und ihrer Bevormundung und suchte sich finan- 
ziell unabhängig zu machen von der Antwerpener Börse und den ita- 
lienischen Bankiers. Was an die Stelle dieser alten Beziehungen ge 
setzt wurde, hatte freilich einen durchaus monopolistischen Charakter 
und bestand aus einer Reihe von Handelsgesellschaften, deren jede 
einen geographisch und wirtschaftlich abgesonderten Gebietsteil zu 
bearbeiten hatte. Alles lief hinaus auf die Konsolidierung der Tuch- 
preise. Am Ende der Regierung von Elisabeth und unter 
Jakob I. gab aber die englische Wirtschaft diese starren Formen 
allmählich auf und gewann eine freiere Gestaltung. Das zeigte sich 
namentlich in der Haltung gegenüber den Interlopers. Die Bezie- 
hungen mit den Niederlanden standen, wir sahen es schon?), im 
16. und 17. Jahrhundert völlig unter dem monopolistischen Geist, 
der die Institution der Merchant Adventurers beseelte; das hat 
den allgemeinen Aufschwung des niederländischen Handels nur 
befördert, da dieser sich in viel freieren Bahnen bewegte und nicht 
in dem Maße, wie der englische, in das Schema und die Fesseln 
privilegierter Gesellschaften geschlagen war. So stand jedenfalls 
zahlenmäßig der englische Handel im Anfang des 17. Jahrhunderts 
weit hinter dem niederländischen zurück?). 
Schon frühzeitig hat man versucht, die niederländisch-eng- 
lischen Handelsbeziehungen durch vertragsmäßige Abmachungen 
völkerrechtlich zu regeln. Die berühmteste, am häufigsten in den 
Verhandlungen und der Literatur erwähnte Übereinkunft dieser 
Art war der sogenannte ‚intercursus magnus‘“ von 1495, der in 
summarischer Form für die damals noch recht primitiven gegen- 
seitigen Handels- und Schiffahrtsbeziehungen eine Reihe von 
Grundsätzen aufstellte?). Die weitere Entwicklung des Verkehrs 
im 16. Jahrhundert hat allerdings diese einfachen Regeln schnell 
überflügelt; handelspolitische Gegensätze, die sich naturgemäß in 
dem Interessenstreit zwischen den beiderseitig verliehenen Privi- 
legien herausbildeten, führten mehr als einmal zu scharfen Zu- 
1) Vgl. oben S. 258 ff. 
?) So meint auch Elias, Voorspel, I, S. 119. 
3) Schanz, I, S.ı8ff. 
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La Hongrie de l’Adriatique Au Danube. Plon, 1883.
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