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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

— 328 — 
ralstaaten in Widerspruch mit dem Willen ihrer Kaufleute im Jahre 
1599 das Verbot der Kriegszufuhr nach den feindlichen Ländern 
auch auf Neutrale ausgedehnt und ein für alle Nationen geltendes 
Verbot von Handel und Schiffahrt mit Spanien, Portugal und Ita- 
lien erlassen!). Das war ein Schritt, der, so berechtigt er vom Stand- 
punkt der Niederlande war, doch in hohem Grade dazu beitrug, 
Mißstimmung gegen sie bei den Neutralen, insbesondere England 
und Frankreich, zu erwecken, zumal er ausging von einem so jungen 
Staatswesen, das infolge seines illegitimen Ursprungs bei den alten 
Monarchien noch vielfach mit großem Mißtrauen betrachtet wurde. 
Die Niederlande gingen aber noch weiter. Sie verweigerten, nach- 
dem König Jakob 1604 mit Spanien Frieden geschlossen hatte, sei- 
nem Wunsch, Zutritt zur Schelde zu erhalten, die Erfüllung und 
hinderten jeden Handelsverkehr Englands mit den südnieder- 
ländischen Häfen. Wenn sie ferner 1606 gegen die neutrale Schiff- 
fahrt die Kaperei begannen, so folgten sie hierin nur dem von Eng- 
land schon im 16. Jahrhundert gegebenen Beispiel. Durch alles 
dieses zeigten die Niederländer ihren Willen zur Seeherrschaft, 
so weit ihr besonderes Handelsinteresse in Frage stand; sie zeigten 
es nicht weniger durch das oft rücksichtslose Verfahren ihrer Fischer 
gegen die englischen und schottischen Wettbewerber. Da riß Jakob 
die Geduld; und eine Proklamation vom 16. Mai 1609 verbot kurzer- 
hand die Fischerei Fremder in den Küstengewässern und Seegebieten 
seiner drei Reiche, es sei denn, daß eine Abgabe dafür gezahlt 
werde?). In den Niederlanden erblickte man in dieser Maßregel 
einen Verstoß gegen den ‚„intercursus‘“ von 1495, der ausdrücklich die 
Seefischerei für frei erklärt hatte. In den Verhandlungen, die sich 
anschlossen, und der Literatur über diese Frage, die die beiderseitige 
Volksstimmung wiedergab, war man zu einem gewissen Stillstand 
gekommen, als im Jahre 1616 Jakobs Unzufriedenheit mit den 
Niederlanden neue Nahrung erhielt durch das von diesen erlassene 
Verbot der Einfuhr gefärbter Tücher®). Die seit dem spanisch- 
niederländischen Waffenstillstand von 1609 wachsende Konkurrenz 
der Niederländer machte den Engländern überhaupt Sorge. Nun 
ließ der König die Proklamation von 1609 neuerdings in Kraft 
ı) Elias, Het Voorspel, I, S. 142 If. 
2) Muller WS. 55. 
3) Muller, S. 721f:, 100 f: 
ai“ 
AA
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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