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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

— zz 
gewisser tropischer Gebiete eine Bresche zu schlagen, gehörte auch 
der Oktroi, den 1632 Graf Ulrich von Ostfriesland eini- 
gen niederländischen Kaufleuten verlieh zur Errichtung einer 
Abessinischen Kompanie, die um Afrika herum mit 
den Gebieten am Roten Meer Handel treiben sollte. Auch hier beug- 
ten die Generalstaaten auf Betreiben der Holländisch-Ostindischen 
Kompanie sofort durch ein Mandat diesem Eingriff vor; es verbot 
allen Eingesessenen der Republik, sich in den Dienst jener Kom- 
panie zu begeben, und ordnete die Beschlagnahme der beiden von 
ihr in Enkhuizen angekauften und ausgerüsteten Schiffe an. Damit 
war natürlich die Sache niedergeschlagen‘?). 
Es war ja nicht nur Eifersucht auf nach gleichen Zielen stre- 
bende Nebenbuhler, die den Holländern in solchen Fällen ihr Ver- 
halten vorschrieb, sondern es war die feste innere Überzeugung, 
daß hier ihrem Monopol eine Gefahr drohe und daß es gut sel, 
solchen zunächst harmlos und geringwertig scheinenden Versuchen 
von vornherein ein Halt zu gebieten. Sie wußten sehr wohl, daß, 
wenn sich Deutschland den direkten Bezug tropischer Produkte 
— es handelte sich für die brandenburgisch-afrikanische Kompanie 
zunächst meist um Gummi und Elfenbein — sicherte, den Nieder- 
ländern damit leicht ein großes Absatzgebiet verloren gehen konnte 
und daß, wenn solche Ansiedelungen Deutscher erst einmal in Afrika 
erfolgten, bald für andere tropische Gebiete dasselbe geschehen 
könne; daß dann Hamburg, das sich bisher zögernd und abwartend 
verhielt, aus solchen Niederlassungen seinen Vorteil ziehen werde, 
war in hohem Grade wahrscheinlich. Da aber, wo später noch Kom- 
panien dieser Art von Außenseitern weiterbestanden, wie in Schwe- 
den und Dänemark, waren die Holländer so stark an ihnen beteiligt, 
daß sie sich auch hier den Hauptgewinn und Vorteil sicherten und 
namentlich die angebrachten überseeischen Waren in den Auktionen 
vorweg zu kaufen verstanden, so daß die anderen Nationen in der 
Regel das Nachsehen hatten?). 
Io ea) Haag edorn, Ostfriesl. Handel, II, 495. 
2) Vgl. Kernkamp, Balt. Archivalia, S. 167. Über die Schikanen der 
Holländer im 18. Jahrhundert gegen die neue dänische Guinea-Kompanie vgl. 
Kernkamp, Verslag, S. 206. Auf den Widerspruch des Verfahrens der Hol- 
länder. gegen die überseeischen Ansiedlungen anderer weniger mächtiger Staaten 
mit der sonst von ihnen überall betonten Freiheit des Meeres weist u. a. hin 
v. Treitschke, Reg. d. Ver. Niederlande, S. 475. 
282
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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