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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Kapitel. Die Übergangzeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

— 4.95 — 
von 18—24 Millionen. Der holländische Gesandte in Wien, Dirk 
van Hogendorp, verhandelte 1808 dort für die Gläubiger. 
Die holländischen Bankiers forderten, bevor an eine neue Anleihe 
zu denken sei, Sicherheiten, namentlich die Verpfändung von 
Domänen. Der Druck, der auf der österreichischen Regierung in 
Voraussicht des neuen Krieges lastete, machte sie gefügig; sie wollte 
nun die Domänen, deren Verpfändung sie vorher abgelehnt hatte, 
verkaufen; doch fehlte es unter den damaligen Verhältnissen an 
Käufern!). In der furchtbaren Finanznot, in der sich Österreich 
seit 1810 befand, scheint es eine Anleihe nicht erreicht zu haben; 
erwähnt wird eine solche, sie kam aber nicht zustande; man hatte 
in Holland gar kein Vertrauen zu der österreichischen Papierwirt- 
schaft?). Die Bankerotterklärung 1811 machte allem weiteren ein 
Ende. Erst nach dem allgemeinen Frieden, 1817, nahmen auch die 
holländischen Gläubiger an der Regelung der österreichischen 
Staatsschuld teil. 
Wenn Napoleon für Holland eine Steuer auf die Renten 
wünschte, so war jedenfalls mit einem sich dauernd vermindernden 
Betrage zu rechnen?). Der Mangel an Geld verstärkte naturgemäß 
die Unlust, sich an fremden Anleihen zu beteiligen; und es bedurfte 
kaum mehr des im Mai 1808 erlassenen Gesetzes, das die Hingabe 
holländischer Kapitalien für ausländische Anleihen von der könig- 
lichen Genehmigung abhängig machte*). 
Die politischen Zustände Ende des 18. Jahrhunderts gingen 
natürlich auch an der Amsterdamer Börse nicht spurlos 
vorüber. Ein Institut, das so abhängig war von dem Gang der großen 
Politik, so völlig auf dem Kredit des eigenen Landes basierte, mußte 
von den Zeitereignissen in hohem Grade berührt werden. Das 
zeigte sich nicht. nur, in: dem Kursstande der einheimischen 
Papiere, den wir ja oben schon erwähnten, sondern auch in dem 
gesamten Wechselverkehr. Schon Ostern 1780, als der englisch- 
französische Krieg die See unsicher machte, war der holländische 
Kurs für die Russen, die ihren Handel mit Westeuropa meist mit 
a 1) Sille m, Dirk van Hogendorp, S. 197 ff. 
2) StiYassny, S. 40,137. 
3 Jorissen,/S. 13. 
2 Sautijn Kluit, Continentaalstelsel, S. 16. Noch 1810 schätzte 
d’Alphonse den Betrag der Schuld auswärtiger Staaten an Holland auf 
449 477 100 Fres. (S. 426). 
Aal
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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