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Mietausfall, Zinsrückstand und Fällig werden von Pfandlasten in Mannheim während der ersten acht Kriegsmonate

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Bibliographic data

fullscreen: Mietausfall, Zinsrückstand und Fällig werden von Pfandlasten in Mannheim während der ersten acht Kriegsmonate

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Kapitel. Die Übergangzeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Mietausfall, Zinsrückstand und Fällig werden von Pfandlasten in Mannheim während der ersten acht Kriegsmonate
  • Title page
  • Contents
  • 1. Anlaß und Durchführung der Arbeit
  • 2. Der Mietausfall
  • 3. Die Pfandlasten
  • 4. Der Schluß vom Teil auf's Ganze

Full text

42 
1915 veröffentlichten Zahlen läßt sich folgende Berechnung auf- 
machen: 
Prozentualer Anteil des Mietverlusts am 
gleichzeitigen Mieterträgnis durch 
Stadt Zeitraum Leerstehen dervoUen^Miete Zusammen 
Dresden August bis einschl. Dez. 1914 5,2 5,8 11,0 
Mannheim August 1914 bis einschl. 
März 1915 3,3 5,4 8,7 
Der Unterschied der Prozentzahlen ist tatsächlich etwas 
größer als er nach dieser Gegenüberstellung erscheint, da der 
Mietausfall sich in den bei Dresden nicht berücksichtigten ersten 
Monaten von 1915 für die untersuchten Grundstücke auch dort 
verschärft haben dürfte, sodaß die anteilige Rechnung die 
Dresdener Zahlen zu günstig erscheinen läßt. Inwieweit die, 
zum mindesten bei dem bedeutsameren Verlust von Miete für 
besetzte Wohnungen übrigens nicht allzugroße Differenz aus 
einer tatsächlichen Verschiedenheit der Verhältnisse in den 
beiden Städten oder aber, was wahrscheinlicher ist, aus der un 
gleichen Erhebungsmethode herstammt, läßt sich schwerlich mit 
Bestimmtheit behaupten. 
Wir unterlassen es, die für den ganzen Mietausfall durch 
Rechnung bewirkte Uebertragung von unserer Teilgesamtheit 
auf alle Wohngrundstücke der Alt-Gemarkung Mannheim nun 
auch für die einzelnen Wohnungsgrößenklassen und sonstigen 
Untergesamtheiten durchzuführen, für die in unseren Tabellen 
Prozentsätze ausgerechnet worden sind. Denn einmal besteht 
ein tatsächliches Bedürfnis nach Bezifferung des Verlusts für die 
Stadt oder Altstadt im ganzen doch nur in bezug auf den Ge 
samtausfall, höchstens etwa noch getrennt nach Leerstehen und 
sonstigem Mietentgang. Zweitens aber verlieren die Prozent 
sätze an repräsentativer Kraft in dem Maße, in dem die 
Grundzahlen, aus denen sie errechnet sind, an Substanz einbüßen 
und zu numerischen Ausdrücken bloß gelegentlicher Erscheinun 
gen werden. Wir dürfen uns daher 1 füglich mit der für prak 
tische Zwecke geforderten zahlenmäßigen Auswertung der Ge 
samterscheinung begnügen, hinsichtlich der Einzelheiten 
aber es bei der Kenntnisnahme der Relativzahlen, ihrer Regel 
mäßigkeiten und Absonderlichkeiten bewenden lassen, um deren 
Aufzeigung unser Text sich bemüht hat. 
Nur eine ausdrückliche Uebertragung sei uns noch ver- 
stattet, da sie uns eine letzte Prüfungsmöglichkeit der reprä 
sentativen Tragfähigkeit unserer Schlußzahlen verschafft. In 
Tabelle IV ist der Betrag der Mietzuschüsse, die, wie erwähnt, 
fast ausschließlich auf Rechnung der Zentrale für Kriegsfürsorge 
gehen, mit 13045 M. beziffert. Von den 436 untersuchten auf 
die rund 10700 in Mannheim vorhandenen! Wohngrundstücke 
übertragen, würde das einen Gesamt-Mietzuschuß von rund 
320000 M. ergeben. Diese Rechnung würde aber das Vorhanden
	        

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The Work of the Stock Exchange. The Ronald Press Company, 1930.
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