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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

— ı — 
Schiffsbaumaterialien (Eisen, Stahl, Holz usw.) aus dem Auslande 
beziehen mußte. 
Mit dem in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufblühen- 
den Schiffbau fanden auch die Hilfsgewerbe neue Aufnahme; so 
die Tauschlägereien , die nun zwar meist mit ausländischem 
Hanf arbeiteten. Noch 1874 gab es in den Niederlanden 311 Tau- 
schlägereien. Dann ging mit dem Verfall der Segelschiffahrt und 
dem Ersatz der Hanftaue durch stählerne Kabel diese Industrie 
zurück, auch erfolgte eine Konzentration in größeren Betrieben, 
die mit Maschinenkraft arbeiteten!). Großen Veränderungen unter- 
lag ferner die Holzzufuhr und der Holzhandel, soweit 
er dem Schiffbau diente. So stark sich die Zufuhr von Holz, aller- 
dings vielfach nur als Durchfuhrgut, vermehrte, so spielte doch das 
eigentliche Schiffbauholz jetzt nicht mehr die Rolle, wenigstens 
nicht, seitdem der Bau von Segelschiffen, insbesondere von hölzernen, 
immer mehr zurückging. Rheinabwärts kamen früher meist Eichen- 
stämme und Tannen, später fast nur noch leichtes Nadelholz; und 
nicht mehr Dordrecht, das seinen Holzstapel eingebüßt hatte, war 
jetzt das Ziel dieser Holzflotten, sondern Amsterdam und Rotter- 
dam; Amsterdam erhielt einen umfassenden Holzhafen. Für den 
Schiffbau kam sonst in Betracht das aus Indien bezogene Teak - 
holz (Djati), das wegen seiner Härte und Dauerhaftigkeit sich 
ausgezeichnet für die innere Schiffsausstattung eignete; die Haupt- 
ausfuhr ging nach England und den Niederlanden. Die frühere 
Zufuhr von ungesägtem Holz, das in den Niederlanden bearbeitet 
wurde, nahm stark ab; die noch vorhandenen zahlreichen Holzsäge- 
reien arbeiteten meist für binnenländischen Bedarf. An die Stelle 
des Schiffbauholzes, das zwar noch immer eingeführt wurde, aber 
doch in weit geringeren Mengen, traten nun Stahl und Eisen. — 
Zu den Industrien, die erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahr- 
hunderts sich zu neuer Blüte erhoben, gehörte die Taba kindu- 
strie. Nur langsam erholte sie sich nach 1813. Am schnellsten 
scheint siein Rotterdam wieder aufgeblüht zu Sein; 1816 
gab es hier 7 Tabakfabriken mit 1200 Arbeitern?). Als sich 
später Niederl.-Indien zu einem der ersten Produktionsgebiete 
für Tabak entwickelte, und der Sumatra-Tabak für die empor- 
l) Everwijn, I, ©. 362 If. 
2) Sneller, De toestand, S. 141. 
4A8C
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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