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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

5.5 — 
für sie war stets die Erfüllung der Konsignationskontrakte über 
die Beförderung der Regierungsprodukte. Diese Verschiffungen 
mußten aber mit großer Sorgfalt behandelt werden, um zu ver- 
hüten, daß infolge Mangels an Produkten die von der Maatschappij 
in den Niederlanden befrachteten Schiffe Liegetage hatten, oder 
daß infolge Mangels an Schiffen die Regierungspackhäuser nicht 
ausreichten zur Aufnahme der Produkte. Möglichst gleichmäßige 
Zusammensetzung der Schiffsladungen war dringendes Erfordernis. 
Es kam vor, daß manchmal 50—60 Schiffe gleichzeitig in den ver- 
schiedenen Häfen Javas für die Regierung in Ladung lagen. Als 
später die Dampfschiffahrt einen Teil der Verladungen übernahm, 
gestaltete sich dies alles einfacher‘). 
Erst nach 1854 begann die Maatschappij wieder sich mehr 
dem Handel im allgemeinen und demjenigen mit ostindischen Pro- 
dukten im besonderen zu widmen; sie sandte diese Waren für 
eigene Rechnung nach den Niederlanden, machte hierbei freilich 
nicht immer gute Erfahrungen. Als der niederländische Markt an 
Aufnahmefähigkeit für diese Produkte verlor, z. B. Zucker völlig 
aus dem dortigen Markt ausschied, stellte, wie der private Handel, 
so auch die Faktorei diese Verschiffungen ein. Von dem Handel 
in Ostasien hielt sie am längsten den nach Japan aufrecht. Bedeut- 
sam für die indische Landwirtschaft aber wurde es, als nun die 
Nederl. Handels-Maatschappij ihre großen Kapitalien zum Teil in 
den dortigen Kulturen nutzbringend verwerten konnte; sie erhielten 
dadurch die erste größere Kapitalzufuhr?). 
Inzwischen waren in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts 
auch im allgemeinen Handel und Verkehr Ostindiens mit dem Mutter- 
lande wesentliche und grundlegende Veränderungen eingetreten. 
Wie das Schiffahrtsgesetz von 1850 die Bevorzugung der nieder- 
ländischen Schiffahrt aufhob®), soweit Gegenseitigkeit zugesichert 
war, so brachten die Münzreform von 1846 und das Münzgesetz von 
1854 endlich der Kolonie erträgliche Münzverhältnisse, die freilich 
dem niederländischen Staatsschatz teuer zu stehen kamen, nämlich 
etwa 20 Mill. fl., aber sehr heilsam gewirkt haben. Ideal waren auch 
späterhin die indischen Münzzustände nicht; sie litten vorzüglich 
)) van den Berg, S. 183 If. 
2?) Helfferich, Kulturbanken, S. 32; vgl. oben S. 564 f. 
3) van den Berg, S. 89 ff., 362. 
ST
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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