Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Holländische Wirtschaftsgeschichte

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

—- 5.7 — 
sprüche früherer Zeiten überaus große, nicht immer durch die 
Not der Zeit entschuldbare Mängel aufwies und in starkem Maße 
die Wirkungen rein merkantiler Anschauungen und Bedürfnisse 
zeigte. Wie ferner in der Kolonialwirtschaft die größten 
Schwankungen und Gegensätze hervortraten und hier in jeder 
Beziehung die unerfreulichsten Erscheinungen zum Ausdruck kamen, 
so‘ trug andererseits die Landwirtschaft, wie überall, so 
auch in der Niederlanden den Charakter einer gewissen Stetigkeit. 
Sie bewahrte durch die drei Jahrhunderte am besten das Bild 
eines dem holländischen Volke und Boden eigentümlichen Wirt- 
schaftsbetriebes, wenn auch neben dem Käse und der Butter, dem 
Flachs und dem Torf später manche modernen Bodenprodukte, 
wie Kartoffeln und Rübenzucker, in den Vordergrund traten. Aber 
von gewagten Experimenten, wie sie alle übrigen Wirtschafts- 
zweige sich geleistet haben, blieb die Landwirtschaft bewahrt; 
auch die Blumenzwiebel-Manie war keine landwirtschaftliche Krank- 
heit, sondern ein Übergriff der Börsenspekulation auf das 
agrarische Gebiet. An Energie und Zähigkeit hat die einhei- 
mische Landwirtschaft den Handel und die Schiffahrt zeitweise 
übertroffen. Allerdings hat sie es vielfach leichter gehabt, da für 
ihre in das Ausland gehenden Erzeugnisse die sehr günstige Lage 
des Landes sich vorteilhaft erwies, während Handel und Schiffahrt 
doch in starkem Maße unter der natürlichen und künstlichen Kon- 
kurrenz des Auslandes litten und die Niederlande als Besitzer der 
Rheinmündungen sich ihrer Pflichten gegen das mitteleuropäische 
Hinterland nicht immer bewußt gewesen sind, wodurch sie ihrem 
eigenen Wirtschaftsleben am meisten schadeten. 
Zwischen der Privatwirtschaft und der vom Staat vertretenen 
Wirtschaftspolitik bestand im allgemeinen in früherer Zeit kein 
Gegensatz, da die staatliche Politik sich meist mit der nach außen 
hin vertretenen Wirtschaftspolitik deckte und diese von den vor- 
nehmsten Trägern der Wirtschaft beeinflußt war. Wenn trotzdem 
manche merkwürdigen Schwankungen in der Wirtschafts- 
politik, insbesondere der Handels- und Gewerbepolitik, unver- 
kennbar waren, so beruhte dies zum großen Teil auf dem losen 
Gefüge des Staatswesens, das namentlich nach dem Münsterschen 
Frieden und in den statthalterlosen Perioden mehr einem Staaten- 
bunde als einem Bundesstaat glich und heftigen wirtschaftlichen 
‘87 
7 
*
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Recht Der Deutschen Sozialversicherung Nach Dem Neuesten Stande Der Gesetzgebung. Troschel, 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.