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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

— 78 — 
hunderts eine scharf ausgeprägte Gildeorganisation; seit Anfang 
des 15. Jahrhunderts legte man aber großen Wert auf die Interessen 
des Handels!). Auch in den Binnenstädten zeigte sich vielfach 
eine sehr. scharfe Zunftpolitik, so in Zutphen, 
wo noch im 17. und 18. Jahrhundert das Zunftwesen recht straffe 
Formen an sich trug, die für die Ausbreitung des Handwerks und 
Gewerbes wenig förderlich waren?). Wenn namentlich bei Ge- 
legenheit der Einwanderung der Refugies Ende des 17. Jahrhun- 
derts in vielen Städten zu ihren Gunsten die zünftlerischen Be- 
schränkungen gemildert worden sind — wir kommen unten darauf 
zurück —, so war das doch oft nur eine vorübergehende Maßregel, 
die man später wieder rückgängig machte oder abschwächte. 
Das wichtigste, oft angezogene Beispiel einer überaus 
strengen gewerblichen Kontrolle weist die Tex - 
tilimdustrie auf. Nicht nur in ihrem alten Hauptsitz, in 
Leiden, sondern auch in Amsterdam, bestand das S ystemider 
Hallen. Alle zum Verkauf bestimmten Textilerzeugnisse jeder 
Art mußten zur Prüfung ihrer Güte und der vorschriftsmäßigen 
Herstellung in diese Hallen gebracht werden, und zwar wieder- 
holt, je nach dem Herstellungsprozeß (Weben, Walken, Färben), 
der gerade beendet war. Erst der danach beigefügte amtliche 
Stempel verlieh diesen Erzeugnissen ihren Verkaufswert. Strenge 
Vorschriften im einzelnen duldeten keinerlei Abweichung von 
den alle Produzenten gemeinsam bindenden Regeln. So bestimmten 
ein paar Dutzend Beamte über die Verkaufsmöglichkeiten einer 
Industrie, die in jenen Zeiten als eine Weltindustrie galt. Ein Zeit- 
genosse nannte nicht mit Unrecht die Hallen und Zünfte eine Re- 
gierung in der Regierung?). Dieser Zeitgenosse, Pieter de la 
Court, einer der besten und fruchtbarsten volkswirtschaftlichen 
Schriftsteller der Niederlande im 17. Jahrhundert, hat 1659 den 
Verhältnissen der Leidener Textilindustrie eine eingehende Dar- 
stellung gewidmet, in der er den Zwang der Hallen und Zünfte 
uvan Vollenhoven, S. 283. 
?) Tadama, S. 244 f., 307. Anfang des 18. Jahrhunderts erfolgte eine 
Milderung des Zunftwesens in Zutphen; man unterschied nun zwischen großem 
und kleinem Bürgerrecht und gab dadurch Gelegenheit zu einer stärkeren Ver- 
mehrung der Handwerker. 
3) de la Court, Welvaren v. Leiden, S. 151.
	        

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Völkerrecht Und Landesrecht. Mohr Siebeck, 1907.
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