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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

Object: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Wasser
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

800 
Trinkwasser. 
Aussehen, indem man sowohl von oben in die Zylinder, als auch seitwärts durch die 
selben sieht. 
d) Ermittelung der Temperatur und der Reaktion des Wassers. 
Wenn das Wasser einigermaßen zugänglich ist, so senkt man ein in Zehntelgrade 
eingeteiltes Thermometer in das Wasser, läßt es geraume Zeit darin und beobachtet den 
Stand desselben direkt so oft und so lange, bis keine Änderung mehr eingetreten ist. 
Bei tieferem Quell- und Grundwasser senkt man eine große Eiasche mit dem darin 
befindlichen Thermometer in das Wasser, läßt sie, nachdem sie sich gefüllt hat, noch 
20—30 Minuten darin verweilen und liest die Temperatur unmittelbar nach dem Empor 
ziehen ab. 
Bei einem nicht zugänglichen Brunnen oder wenn das Wasser aus einer Leitung 
ausströmt, verfährt man in der Weise, daß man das Wasser mittels eines großen Trichters 
oder weiten Rohres bis auf den Boden eines großen Gefäßes (Eimer oder Kübel) leitet, 
in dieses das Thermometer taucht und das Wasser so lange durch- und überfließen läßt, bis 
die Temperatur gleichbleibend geworden ist. 
Mit dieser Ermittelung kann gleichzeitig die der Reaktion des Wassers verbunden 
werden, wozu man sich des empfindlichen roten sowohl wie blauen Lackmuspapiers, welches 
man in einem dicht schließenden Gefäß aufbewahrt hat, bedient. Um die geringen Ver 
änderungen besser unterscheiden zu können, befeuchtet man Streifen desselben Lackmus 
oder Kurkumapapiers mit destilliertem kohlensäurefreiem Wasser und vergleicht die 
Färbungen. Stark koblensäurehaltiges Wasser zeigt häufig eine schwach saure Reaktion, 
während längere Zeit gestandenes oder gekochtes Wasser alkalisch reagiert. 
e) Probenahme des Wassers. Das erste Erfordernis für die Probenahme des 
Wassers ist die vollständige Reinheit der Gefäße, sowohl derjenigen, welche zum Schöpfen, 
als auch derjenigen, welche zum Versenden bezw. Aufbewahren dienen. Für letzteren 
Zweck empfehlen sich Flaschen von weißem Glase mit Glasstöpselverschluß. 
k) Für Zwecke der chemischen Untersuchung werden die Flaschen vorher mit 
Salzsäure, darauf mit heißem Wasser gereinigt, zuletzt mit kaltem, destilliertem und weiter 
mit dem zu entnehmenden Wasser nachgespült. Statt der Glasstöpsel kann man sich auch 
der Korkpfropfen bedienen, jedoch dürfen diese noch nicht gebraucht, sondern müssen 
neu sein und dazu wiederholt mit dem zu entnehmenden Wasser gewaschen werden. 
Bei einem offenen, zugänglichen Wasser hält man die Flasche einfach einige 
Zentimeter unter der Oberfläche, und zwar so, daß weder die etwaige staubige oberste 
Schicht des Wassers in die Flasche treten kann, noch Schlamm aus den untersten Schichten 
aufgerührt wird. Wenn man das Wasser nicht mit dem Arm erreichen kann, befestigt 
man je nach der Entfernung die Flasche an einer Stange unter Beschwerung mit einem 
Gewicht und senkt sie auf diese Weise vorsichtig unter das Wasser. 
Bei Flüssen sind die Proben nicht nur an verschiedenen Stellen der Oberfläche 
(an beiden Seiten und in der Mitte), sondern auch tunlichst aus verschiedener Tiefe zu 
entnehmen, weil sich beispielsweise spezifisch schwere Zuflußwässer, z. B. salzreiche Ab 
wässer, nur schwierig und erst allmählich gleichmäßig mit dem Flußwasser vermischen. 
Auch soll die Probenahme längere Zeit hindurch durch Schöpfung von Einzelproben fort 
gesetzt werden, wenn es sich um ein in seiner Zusammensetzung schwankendes Flußwasser 
handelt. Hierbei müssen dann auch Proben von den verunreinigenden Zuflüssen selbst, 
sowie aus dem Fluß oberhalb dieser Zuflüsse entnommen werden. Die zweckmäßigste 
Art der Probenahme richtet sich indes ganz nach der Lage des Einzelfalles. 
Handelt es sich um ein Brunnenwasser, so wird die Pumpe erst einige Minuten 
in Betrieb gesetzt und so lange gepumpt, bis sicher alles Wasser aus den Leitungsröhren 
entfernt ist; dann wird die Flasche untergehalten, erst wie oben einige Male mit dem 
Wasser nachgespült und dann gefüllt. 
Bei einem Leitungswasser öffnet man den Hahn, läßt erst einige Minuten das 
in der Rohrleitung stehende Wasser ausfließen und verfährt dann wie vorhin. Als aus 
reichend darf die Zeit des Ausfließens angesehen werden, wenn ein vorgehaltenes Thermo 
meter seinen Stand nicht mehr ändert.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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