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Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

Monograph

Identifikator:
174667931X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119897
Document type:
Monograph
Author:
Grunsky, Carl Ewald http://d-nb.info/gnd/10180959X
Title:
Valuation, depreciation and the rate base
Edition:
2. ed., revised and extended
Place of publication:
New York
Publisher:
Wiley
Year of publication:
1927
Scope:
X, 500 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapter XVII. Supplement to valuation, depreciation and the rate-base
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
  • Title page
  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z
  • Index

Full text

Zahntropfen 
489 
Zelluloid 
nicht so groß sein, daß der Zahnschmelz an 
gegriffen wird. Zusätze von organischen Stoffen, 
z. B. Veilchenpulver, wirken oft ungünstig, da sie 
sich zwischen den Zähnen festsetzen und schäd 
liche Zersetzungsprodukte bilden. Als Parfüm 
dienen Mitcham Pfefferminzöl oder Nelkenöl, 
als antiseptische Zusätze Thymol, Salizyl- oder 
Borsäure. — Zahnseifen mischt man aus den 
gleichen Bestandteilen zusammen, die bei Zahn 
pulver genannt sind, und setzt gepulverte medizi 
nische Seife, sowie als Bindemittel Honig, Sirup 
oder Glyzerin hinzu. Je nach der Menge der ein 
zelnen Stoffe erhält man eine weichere Zahn 
seife oder eine festere Zahnpaste. — Zahn 
wässer sind Auszüge von Ratanhiawurzeln, Ka- 
techu usw. unter Zusatz von Myrrhentinktur, Bor 
säure, Salizylsäure, Thymollösungen und aroma 
tisiert mit Nelkenöl, Pfefferminzöl u. a. 
Zahntropfen (Zahnwehtropfen, lat. Guttae an- 
todontalgicae) sind Mischungen von ätherischen 
Ölen, z. B. Nelkenöl mit Chloroform, Kreosot, 
Lösungen von Karbolsäure, Kokain, Morphin 
usw., die mittels Pinsels oder Wattebäuschchens 
an die schmerzende Stelle gebracht werden. — 
Doberaner Zahntropfen bestehen aus einem 
Gemisch gleicher Teile Tinctura opii crocata, 
Pfefferminzöl und Ätherweingeist. 
Zander (Sander, Sandart, Schill, Schiel, 
Amaul), ein gefräßiger Süßwasserraubfisch (Lu- 
cioperca Sandra), der zu den Barschen oder 
Stachelflossern gehört, besitzt einen gestreck 
teren Körperbau als der Flußbarsch und kann 
9—12 dm lang und über io kg schwer werden. 
Er schimmert auf dem Rücken grünlichgrau und 
erscheint an den Seiten silberweiß mit bräun 
lichen, wolkigen Flecken und verwaschenen Quer 
binden. Der Fisch liebt tiefe, reine Gewässer 
mit sandigem Grunde und ist besonders im nord 
östlichen Deutschland, in den Flußgebieten der 
Oder und Weichsd, aber auch in der Donau zu 
Hause. Außerdem findet er sich in einigen 
großen Landseen an der unteren Oder, z. B. dem 
Schlawer See, und im Stettiner Haff in größter 
Menge und bildet dort eine bedeutende Handels 
ware. Der Z. hat ein ausgezeichnetes weißes und 
fettes Fleisch, das besonders im frischen Zustande 
sehr geschätzt ist, wird aber auch gesalzen und 
geräuchert versandt, obgleich es dadurch sehr an 
Wohlgeschmack verliert. Die gesetzliche Schon 
zeit reicht vom io. April bis 9. Juni. Z. unter 
3S cm Länge dürfen nicht verkauft werden. 
Zaponlack, diese bekannte, zum Überziehen 
wertvoller Dokumente sowie feiner Metallwaren 
usw. benutzte Flüssigkeit, besteht im allgemeinen 
aus Auflösungen von Zelluloid in Amylazetat, bis 
weilen unter Zusatz von Azeton, Äther, Benzin 
und Benzol. Beim Verdunsten des Lösungs 
mittels bleibt auf den damit behandelten Gegen 
ständen ein dünner Überzug von Zelluloid zurück, 
welcher die Einwirkung der Luft verhindert. 
Zaunrübenwurzel (Gichtrübe, lat. Radix 
bryoniae s. vitis albae, frz. Racine de bryone 
blanche, engl. Bryony root), im getrockneten Zu 
stande ein Gegenstand des Drogenhandels, stammt 
von Bryonia alba und dioica, klimmenden 
Pflanzen aus der Familie der Kukurbitazeen, 
von denen die erstere häufiger im östlichen, die 
letztere mehr im westlichen Deutschland vor 
kommt. Die großen rübenartigen Wurzeln, die 
sich meist in Gestalt von Querscheiben im Handel 
vorfinden, sind auf der Fläche weißlichgelb, ring 
förmig gewulstet und durch nach dem Mittel 
punkt verlaufende Markstrahlen gestreift. Auch 
die weißlichgelbliche Rinde zeigt zahlreiche Ring 
wulste. Die Droge ist geruchlos, aber von un 
angenehm bitterem Geschmack und wird als ab 
führendes Mitte! bei Rheumatismus usw. benutzt. 
Der wirksame Stoff heißt Bryonin. 
Zedernholz. Das echte Holz der Libanon 
zeder ist längst außer Verkehr gekommen und 
der Baum selbst auf den Gebirgen von Syrien 
und Kleinasien zur Seltenheit geworden. Die 
jetzige Bezeichnung umfaßt verschiedene andere, 
einigermaßen ähnliche, wohlriechende und,weiche' 
Hölzer, die meist in weiße und rote unterschie 
den werden. Eines der ersteren, das sog. spa 
nische Z., stammt von einem baumartigen Wa 
cholder, Juniperus oxycedrus, der in den 
Mittelmeerländern nicht selten ist, und auch zwei 
amerikanische Nadelhölzer, Cupressus thu- 
joides und Taxodium distichum, liefern wei 
ßes Z. Das in größeren Massen zu Bleistiften 
verarbeitete rote Z.-Bleistiftholz (Red cedar) 
stammt von zwei amerikanischen Wacholder 
bäumen, Juniperus virginiana und bermu- 
diana. Hierzu kommt das braunrötliche, wohl 
riechende Kuba-Z„ das vorzugsweise Zucker 
kistenholz genannt wird und von einem west 
indischen Laubbaume, Cedrela odorata, ge 
wonnen wird. — Aus den Spänen, die bei der 
Plerstellung von Bleistiften in großen Massen ab- 
fallen, destilliert man noch eine erhebliche Menge 
Öl. Eine geringwertigere Sorte des letzteren, die nur 
aus den leichter siedenden Anteilen von weniger 
feinem Geruch besteht, kommt aus den Trocken 
kammern der amerikanischen Bleistiftfabriken. 
— Das Zedernholzöl (Zedernöl, lat. Oleum 
ligni cedri, frz. Essence de cedre, engl. Cedar oil), 
ein blaßgedbes, etwas dickflüssiges ätherisches Öl 
vom spez. Gew. 0,940—0,961 dient als Zusatz zu 
Seifenparfüm, ferner zur Verfälschung von an 
deren ätherischen Ölen und schließlich zum Par- 
fürmieren der aus inländischen Hölzern gefertig 
ten und etwas naturfarben gebeizten Zigarren 
kisten. 
Zedrobalsam heißt der aus der Zirbel 
kiefer (Arve) gewonnene dünnflüssige Ter 
pentin, dar durch den Zusatz karpatischer 
näher bezeichnet wird. 
Zelloidin nennt man die aus Kollodium dar 
gestellte, ganz reine Nitrozellulose, die in Form 
gelatineartiger Tafeln zum Verkauf gelangt und 
in wäßriger Lösung wie Kollodium, vor allem 
zur Herstellung des in der Photographie ge 
brauchten Z.-Papiers benutzt wird. Vor gewöhn 
lichem Kollodjumpapier ist es dadurch ausgezeich 
net, daß es aus Jodsilber kein freies Jod ab 
scheidet. 
Zelluloid (Zellhorn, Trocadero), eine aus 
Nitrozellulose und Kampfer bestehende Masse, 
der man je nach Bedarf verschiedene weiße oder 
bunte Farbstoffe zusetzt, ist sehr hart, fest und 
dabei elastisch und nimmt eine sehr schöne 
Politur an. In Wasser unlöslich, ist es auch an 
der Luft unveränderlich, wird aber bei 125 0 so 
weich und plastisch, daß es sich in jede beliebige 
Form bringen läßt und zur Herstellung der ver 
schiedensten Gegenstände, Armbänder, Broschen,
	        

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Merck’s Warenlexikon Für Handel, Industrie Und Gewerbe. G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft, 1919.
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