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Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

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Bibliographic data

fullscreen: Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

Monograph

Identifikator:
174667959X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119339
Document type:
Monograph
Title:
Das Flammenzeichen vom Palais Egmont
Edition:
1. Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Neuer Deutscher Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
284 Seiten
Illustrationen
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VIII. Der Kampf um Indonesiens Unabhängigkeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Flammenzeichen vom Palais Egmont
  • Title page
  • I. Eröffnung des Kongresses
  • II. Der Freiheitskampf des chinesischen Volkes
  • III. Der britische Imperialismus in Indien, Persien und Mesopotamien
  • IV. Der nordamerikanische Imperialismus und die von ihm bedrohten Völker
  • V. Der Freiheitskampf Ägyptens und der arabischen Völker
  • VI. Der Kampf Afrikas um seine Befreiung
  • VII. Der Freiheitskampf der Neger
  • VIII. Der Kampf um Indonesiens Unabhängigkeit
  • IX. Der Freiheitskampf des indochinesischen Volkes
  • X. Der Kampf des koreanischen Volkes gegen Japan
  • XI. Der italienische Faschismus
  • XII. Der Kolonialhunger des neuen deutschen Imperialismus
  • XIII. Die Verbindung der nationalrevolutionären Bewegung mit dem proletarischen Klassenkampf
  • XIV. Die Taktik des proletarischen Klassenkampfes zur Unterstützung des kolonialen Freiheitskampfes
  • XV. Der Freiheitskampf der unterdrückten Völker und die Gewerkschaften
  • XVI. Die "Kulturmission" der abendländischen Völker
  • XVII. Die Gründung der Liga gegen Imperialismus und für nationale Unabhängigkeit
  • XVIII. Organisatorisches
  • Inhaltsverzeichnis

Full text

3 Der Kampf um Indonesiens Unabhängigkeit. 
kamen. Diese Produkte hauptsächlich, seit langem die Hauptquelle des 
Reichtums und Wohlstandes von Indonesien, sind die Ursache seiner Ver- 
sklavung geworden. Es war die Ostindische Kompagnie, die kurz nach den 
Spaniern und Portugiesen nach Indonesien kam, die den Grundstock für den 
holländischen Kolonialstaat im Osten abgegeben hat. Sie wurde im Jahre 1602 
gegründet und hatte das Monopol für den Handel in den Ländern östlich 
des Kaps der Guten Hoffnung bis zur Meerenge von Magellan. Nachdem 
sie über die Spanier und Portugiesen den Sieg davongetragen und die 
indonesische Schiffahrt zerstört hatte, besaß die Ostindische Kompagnie 
die absolute Macht in den Gewässern des Sunda-Archipel. 
Ihr ursprünglicher Zweck bestand darin, friedlich Handel zu treiben, 
doch änderte sich ihr Charakter bald und nahm kämpferische Formen an. 
Mit ihrer Politik des „Teile und Herrsche‘“ gelang es ihr in kurzer Zeit, 
ihre Macht über einen großen Teil Indonesiens auszudehnen. Wir sehen, 
wie der Weiße seinen Fuß auf die Erde setzt und so die Menschenrechte in 
den Schmutz tritt. Trotzdem behielt Atjeh lange Zeit seine glorreiche und 
gefürchtete Stellung. Selbst in der Periode der wirksamsten Demonstrationen 
ihrer militärischen Kräfte getraute sich die Ostindische Kompagnie nicht, 
Atjeh direkt anzugreifen. Da sie jedoch heiß den Ruin dieses Reiches herbei- 
wünschte, so versuchte sie es auf dem Wege der Diplomatie. Der übrige 
Teil von Indonesien wurde durch Gewalt unterworfen. Der heftige Wunsch, 
sich der Gewürze zu bemächtigen, bewog die Kompagnie zu einer listigen 
und gewalttätigen Politik. Um ihre Monopolstellung beizubehalten, ent- 
schloß sie sich zynisch, fruchtbare Gebiete zu zerstören. Die Bevölkerung 
selbst wurde gezwungen, diese Handlung der Ausrottung zu vollziehen. Schon 
in dem ersten Teil des 17. Jahrhunderts fand man auf der ganzen Insel von 
Banda keine Abkömmlinge der Bewohner mehr, die ehemals so glücklich und 
wohlhabend waren. Die eingeborene Bevölkerung war bis auf den letzten 
Mann erschlagen oder in wüste Gegenden deportiert worden, wo sie der Tod 
von dem schrecklichen Schicksal befreite. 
Die Kultur der Gewürznelken und der Muskatnüsse wurde auf einige, 
durch die Kompagnie selbst bezeichnete Inseln beschränkt. Die Muskatnuß- 
gehölze wurden einigen Verwandten der Dienstleute der Kompagnie als 
Eigentum gegeben, die hierauf die Gewürznelken mit Hilfe von Sklaven 
aus Celebes, Timor und anderen Inseln anbauten. Die Molukken, die ehe- 
mals so reich waren, sind jetzt durch diesen Vandalismus eine sehr arme 
Kolonie geworden. Sie gehören heute zu dem ärmsten Teil von Indonesien. 
Dank ihrem Monopol und der Zwangskultur, gelang es der Kompagnie, 
hunderte von Millionen Profite zu machen. Ihr Gewinn stieg jährlich um 
mehr als 100 °%/,, während der Preis ihrer Aktien bis auf 1080 °%/ des Nomi- 
nalwertes stiegen. Bereichert durch die Millioneneinnahmen der Kolonie, 
waren die Holländer imstande, ihren Handel und ihre Schiffahrt in Europa 
“39
	        

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Konzentrationstendenzen Im Badischen Bankgewerbe. Juristische Verlagsbuchhandlung Dr. jur. Frensdorf, 1914.
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