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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
174667959X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119339
Document type:
Monograph
Title:
Das Flammenzeichen vom Palais Egmont
Edition:
1. Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Neuer Deutscher Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
284 Seiten
Illustrationen
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XIV. Die Taktik des proletarischen Klassenkampfes zur Unterstützung des kolonialen Freiheitskampfes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

— 323 — 
gehen lassen!). Das Ergebnis des Krieges änderte für die Nieder- 
lande wenig an dem früheren Handelsverhältnis. Während Eng- 
land mit neuen Kolonien und maritimen Stützpunkten und als 
anerkannt erste Seemacht aus dem Kampfe hervorging, mußten 
die Niederlande sich mit einem günstigen Handelsvertrage be- 
gnügen; ihre Einfuhr durfte nicht schwerer belastet werden als 
die der französischen Eingesessenen; außerdem erreichten sie die 
Errichtung einer Festungsbarriere gegen Frankreich in den süd- 
lichen Niederlanden. Als Gegenstück tauschten sie aber die völlige 
Ohnmacht zur See und zu Lande ein. Der Handelsvertrag mit 
Frankreich lief 1738 ab, eine Verlängerung erhielten die Nieder- 
lande nicht. Als aber 1739 der spanisch-englische Krieg ausbrach, 
bewilligte Frankreich für die niederländische Neutralität jenen 
die Verlängerung des Vertrages auf weitere 25 Jahre. Nach dem 
Frieden von Aachen 1748 lehnte jedoch Frankreich die Wieder- 
herstellung des schon 1745 aufgehobenen Vertrages ab. Ein neuer 
Vertrag wurde 1782 geschlossen. 
Der Handelsverkehr zwischen beiden Ländern war auch im 
18. Jahrhundert sehr lebhaft. Im Jahre 1716 war der Ausfuhr- 
handel von Frankreich nach Holland auf 30 700 000 Livres ge- 
sunken; die Höhe des 17. Jahrhunderts erreichte er nie wieder; 
in den Jahren 1787—1789 betrug er nur 40 Millionen, von denen 
die Hälfte auf Kolonialprodukte kamen. Günstiger entwickelte 
sich hingegen der Ausfuhrhandel der Niederlande nach Frankreich. 
Er hatte 1716 nur ı2 Mill. Livres betragen, verdoppelte sich aber 
bis 1787, wo er etwa 25 Mill. Livres betrug; die Hälfte der Ausfuhr 
entfiel auf Getreide, Holz, Pottasche, Metalle und andere Roh- 
produkte. Die Niederlande hatten damals nicht mehr die große 
Überlegenheit im Seehandel mit N ordeuropa, was sich auch in ihrem 
Verkehr mit Frankreich ausdrückte?). Doch nahmen die Nieder- 
länder noch immer in den westfranzösischen Häfen eine bedeutende 
Stellung ein, namentlich in Bordeaux und Nantes. In 
starker Zunahme war der Weinexport nach Holland; im 18. Jahr- 
hundert nahm im holländischen Handel der französische Rotwein 
zu, während der Rheinwein abnahm. In der Mitte des Jahrhunderts 
verkehrten allein von Bordeaux nach Holland, einschließlich der 
a Malvezin, II, S.20. 
2) Levasseur, I, S. 524. 
Q1*
	        

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Die Selbstkosten-Berechnung Industrieller Betriebe. J. D.Sauerländers Verlag, 1921.
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