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Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

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Bibliographic data

fullscreen: Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

Monograph

Identifikator:
174667959X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119339
Document type:
Monograph
Title:
Das Flammenzeichen vom Palais Egmont
Edition:
1. Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Neuer Deutscher Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
284 Seiten
Illustrationen
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Freiheitskampf des chinesischen Volkes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Bestimmung des Schmelz- und Erstarrungspunktes. 
519 
c) Für die zolltechnische Bestimmung des Erstarrungspunktes des Talges, 
der schraalzartigen Fette — ausgenommen Schweine- und Gänseschmalz —, des 
Stearins (harter Stearin- und Palmitinsäure-Gemische) und ähnlicher Kerzenstoffe 
dient in Deutschland das Verfahren von Finkener, 1 ) der sich des nebenstehenden 
Apparates bedient, dessen Einrichtung ohne weiteres verständlich ist. • 
„Man bringt 150 g der Durchschnittsprobe des zu untersuchenden Fettes in 
einer unbedeckten Porzellanschale auf einem siedenden Wasserbade zum Schmelzen, 
läßt sie nach dem Eintritt der Schmelzung mindestens 10 Minuten oder so lange 
auf dem siedenden Wasserbade stehen, bis das geschmolzene Fett eine vollständig 
klare Flüssigkeit darstellt, und füllt alsdann aus der außen abgetrockneten Schale 
Fett in das Kölbchen des Apparates (Fig. 259) bis zur Marke. Das Kölbchen stellt 
man, nachdem der Schliff, wenn nötig, abgeputzt und das 
Thermometer eingesetzt ist, sofort in den Kasten, klappt den 
Deckel desselben zu und fängt, wenn das Thermometer auf 
50° gesunken ist, an, den Stand desselben mit Zwischenräumen 
von 2 Minuten abzulesen und aufzuschreiben. 
Bei harten Fetten fängt das Thermometer nach einiger 
Zeit an, langsamer zu fallen, bleibt mehrere Minuten stehen, 
steigt wieder, erreicht einen höchsten Stand und sinkt aber 
mals. Dieser höchste Stand ist der Erstarrungspunkt. 
Bei weichen Fetten fängt das Thermometer nach 
einiger Zeit an, langsamer zu fallen, bleibt mehrere Minuten 
auf einem sich nicht ändernden Stand stehen und sinkt dann, 
ohne den vorigen dauernden Stand wieder zu erreichen. Der 
beobachtete höchste, sich auf einige Zeit nicht ändernde Stand 
gibt den Erstarrungspunkt an. 
In zweifelhaften Fällen ist die Bestimmung des Er 
starrungspunktes in der Weise zu wiederholen, daß das Fett 
direkt im Kolben, nachdem man das Thermometer heraus 
genommen hat, durch Einstellen in das Heißwasserbad abermals 
geschmolzen und demnächst nochmals auf seinen Erstarrungs 
punkt geprüft wird. 
Eine genaue Regelung der Temperatur des Zimmers, 
m welchem die Untersuchung vorgenommen wird, ist, wenn 
dieselbe von einer gewöhnlichen Zimmertemperatur nicht sehr 
erforderlich. Das Äbkühlen des mit einer Temperatur von 
gebrachten Fettes auf 50° dauert etwa 8 / 4 Stunde.“ 
Fig. 259. 
Vorrichtung zur 
Bestimmung des Er 
starrungspunktes von 
Talg. 
stark abweicht, nicht 
100° in den Kolben 
In Frankreich, England und Amerika bestimmt man den Erstarrungspunkt der 
Fettsäuren („Titertest“) nach dem Verfahren von Dalican. 2 * * ) Nach diesem werden 100 g 
des Fettes verseift und die Fettsäuren durch Erwärmen mit verdünnter Schwefelsäure ab 
geschieden, mit Wasser wiederholt ausgekocht, nach dem Erstarren mit Filtrierpapier ober 
flächlich abgetrocknet, geschmolzen und durch ein trocknes Faltenlilter in eine Porzellan- 
schale filtriert. In dieser läßt man sie erstarren und darauf über Nacht im Exsikkator 
stehen. Die Fettsäuren werden dann im Luftbade vorsichtig geschmolzen und ein 16 cm 
langes und 3 1 / ä om weites Eeagensrohr etwa bis zu 2 / a damit gefällt. Das Rohr wird in 
dem Halse einer etwa 2 1 fassenden Flasche befestigt und ein in 1 / 5 -Grade geteiltes Thermo- 
1 ) Zentralbl. f. d. Deutsche Reich 1896, 54 n. 1900, 610; auch v. Buchka, 
Nahrungsinittelgesetzgebung, 1901, 71. 
") Vergl. Benedikt-Ulzer, Analyse der Fette und Wachsarten. Berlin, J. Springer. 
4- Aufl. 1903, 126.
	        

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Le Travail Dans l’Europe Chrétienne Au Moyen Âge (Ve-XVe Siècles). Alcan, 1930.
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