Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Finanzwissenschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Die Staatsausgaben
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

I. Abschnitt. Allgemeine Lehren. 97 
laufende Ausgaben, Investitionen und außerordentliche Ausgaben 
unterschieden werden und dann unter außerordentlichen Ausgaben 
tatsächlich jene verstanden werden, welche außerordentlichen, un- 
gewöhnlichen Charakter besitzen. Diese Unterscheidung würde auch 
leicht in den allgemeinen Sprachgebrauch eingehen können. Mit 
Recht weist Schäffle auf den Umstand hin, daß der außerordent- 
liche Bedarf eigentlich Ausfluß der kurzfristigen Periodizität des 
Staatshaushaltes ist. Würden diese Perioden sehr lang sein, so 
würde alles Außerordentliche verschwinden, würden sie kürzer sein, 
so würden alle Bedarfe außerordentliche sein !). Noch heute ver- 
dient die Auffassung Sonnenfels’ Beachtung, der unter ordent- 
lichen Ausgaben jene versteht, die dem gewöhnlichen Zustande des 
Staates, außerordentliche, welche dem außerordentlichen Zustande 
des Staates entsprechen, wie kriegerische Jahre usw. Wir erwähnen 
noch die jedenfalls ganz originelle Auffassung des französischen 
Finanzministers Rouvier, der in einer Rede sagte: er kenne 
keinen anderen Unterschied zwischen ordentlichen und außerordent- 
lichen Ausgaben, als daß ordentliche Ausgaben diejenigen sind, die 
die Budgetkommission ordentliche nennt, außerordentliche diejenigen, 
die diese Kommission außerordentliche nennt! 
In neuerer Zeit wird mit Rücksicht auf die Bedeckungsfrage 
bei den außerordentlichen Ausgaben noch die Unterscheidung ge- 
macht nach außerordentlich ordentlichen und außerordentlich außer- 
ordentlichen Ausgaben. Es hat sich nämlich bei gewissen außer- 
ordentlichen Ausgaben — Flotte — zweckmäßig gezeigt, die nötigen 
Ausgaben, die ihrer Zwecknatur gemäß außerordentliche sind, derart 
aufzuteilen, daß ein Teil in das Ordinarium eingestellt wird, also 
aus den ordentlichen Einnahmen zu decken ist, der andere "Teil 
in das Extraordinarium, also durch außerordentliche Mittel ge- 
deckt wird. 
Es dürfte aus dem Gesagten hervorgehen, daß eine Unter- 
scheidung der ordentlichen und außerordentlichen Ausgaben im 
Interesse der richtigen Führung des Staatshaushaltes nötig ist. Da- 
gegen sind auch wir der Ansicht, der Heckel Ausdruck gibt, daß 
eine Ausschaltung und Verselbständigung des außerordentlichen 
Budgets außerhalb des Hauptstaatsbudgets nicht zu billigen ist. 
3. Prinzipien der Ausgabenwirtschaft. Bezüglich 
der Ausgaben kommen namentlich folgende Grundsätze in Betracht: 
a) Sparsamkeit. Die Sparsamkeit besteht aber nicht darin, daß 
wichtige staatliche Bedürfnisse unbefriedigt bleiben, sondern darin, 
Ha, a. 0.5. 246. 
Földes, Finanzwissenschaft. 2. Aufl.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.