Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Finanzwissenschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Die Staatsausgaben
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

10 3. Buch. Die Staatsausgaben. 
ausgaben in der Vorkriegszeit zeigt als wesentlichsten Charakterzug 
die Tatsache des außerordentlichen Anwachsens der Staatsausgaben. 
Die kleinen Staaten früherer Jahrhunderte haben zumeist billig ver- 
waltet, denn sie leisteten auch wenig Dienste. So weist Treitschke 
auf die interessante Tatsache hin, um wieviel billiger die früheren 
kleinen italienischen Staaten regierten als das geeinigte Italien. 
Das Wachsen der Staatsausgaben ist eine natürliche Folge der Zu- 
nahme der Staatsaufgaben, die Staatsaufgaben hinwieder wachsen 
mit dem Steigen der Kultur. Den sogenannten liberalen Staat in 
der Auffassung von Kant-Humboldt, der nur für Rechtssicher- 
heit sorgen sollte, alles andere aber den Individuen zu überlassen 
hätte, das laisser-faire der Physiokraten hat eine andere Auffassung 
verdrängt, welche die Staaten auf allen Gebieten in Tätigkeit zu 
sehen wünscht, wo die beschränkten Kräfte des Individuums un- 
genügend sind, um den Anforderungen der physischen, geistigen 
moralischen Kultur zu entsprechen. Die Staatstätigkeit hat in 
kolossalen Verhältnissen zugenommen und damit auch die Staats- 
ausgaben. Die immense Steigerung der Staatsausgaben beleuchten 
prägnant die folgenden Daten. Im Verlaufe von vier Jahrhunderten 
ist das französische Ausgabenbudget von 2 Millionen auf 4 Milliarden 
gestiegen. In der ersten Hälfte des XV. Jahrhunderts betrug es 
2 Millionen, unter Sully 32 Millionen, unter Colbert 720 Millionen, 
1830 eine Milliarde, 1911 überschritt es die vierte Milliarde. In 
Großbritannien ohne Irland betrug das Ausgabenbudget 1688 etwa 
3 Millionen Pfund Sterling, am Ende des XVILL Jahrhunderts 
60 Millionen, vor dem Weltkrieg 172 Millionen. Als Ursachen, 
welche im XIX. Jahrhundert das Steigen der Staatsausgaben her- 
vorriefen, kommen namentlich folgende in Betracht: a) In einzelnen 
Fällen die Vergrößerung des Territoriums des Staates und überall 
die Zunahme der Bevölkerung im XIX. Jahrhundert. Doch ist 
diese Zunahme natürlich nur als eine relative zu betrachten. 2. Die 
außerordentliche Zunahme der staatlichen Aufgaben auf dem Ge- 
biete der Kultur, so Unterricht, Volkswirtschaft, öffentliches Ge- 
sundheitswesen usw. Der Staat beschäftigt sich mit der Verwaltung 
großer Unternehmungen, wie Eisenbahnen, Kanäle, Geldinstitute usw., 
welche den Rahmen der Staatstätigkeit außerordentlich erweitern. 
3. Der humane Geist der Neuzeit fordert vom Staate große Opfer 
auf dem Gebiete der Armenpflege, Kinderpflege, Arbeiterver- 
sicherung, Gefängniswesen, Patronage usw. 4. Das immense An- 
wachsen des Heeresbudgets als Folge der internationalen Lage resp. 
der imperialistischen und Revanchebestrebungen und der außer- 
ordentlichen Entwicklung der Kriegstechnik, Dreadnoughts, Unter- 
N
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.